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Trier-Land Ehrentag auf dem Bauernmarkt Butzweiler

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Foto: VG Trier-Land/Laura Rreci

BUTZWEILER – Wir feiern das Ehrenamt! Unter diesem Titel hatte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den Ehrentag ausgerufen, mit dem der Geburtstag des Grundgesetzes am 23. Mai gefeiert wurde.

Schreie und Tränen am Bahnhof Traben-Trarbach: Medizinischer Großeinsatz für Schulklasse

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Rettungswagen mit Blaulicht
Foto: Julian Stratenschulte/dpa

TRABEN-TRARBACH – Ein Zwischenfall am Bahnhof von Traben-Trarbach hat am späten Montagnachmittag, 01.06.26, einen größeren Polizei- und Rettungseinsatz ausgelöst.

Krankenkasse: Apotheken landesweit gut erreichbar – Auswahl schwankt regional stark

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Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

MAINZ –Für 94 Prozent der Menschen in Rheinland-Pfalz ist der Weg zur nächsten Apotheke nach Daten der Barmer Krankenkasse höchstens sechs Kilometer lang.

Kultkneipen: Wo Trier früher am Tresen stand – Stadtmuseum lädt zu besonderem Spaziergang ein

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Blick in die Kneipe „Biertonne“ in Trier-West, 1950er-Jahre © Tilly Wollmann

TRIER. Trier und seine Kneipen – das ist ein Stück Stadtgeschichte. In den frühen 1970er-Jahren galt Trier als Großstadt mit der höchsten Kneipendichte Deutschlands. Jetzt widmet sich das Stadtmuseum Simeonstift mit zwei Veranstaltungen den vergangenen und bestehenden Kultkneipen der Innenstadt – und der Frage, warum so viele Kneipen verschwunden sind.

Spaziergang zu Trierer Kultkneipen

Wo wurde früher diskutiert, gefeiert, geflirtet und der Alltag vergessen? Am Sonntag, 14. Juni, um 14 Uhr lädt das Stadtmuseum Simeonstift zu einem besonderen Spaziergang durch die Trierer Innenstadt ein.

Unter dem Titel „Kennen Sie die Trierer Kneipen?“ geht es auf die Spuren vergangener und bestehender Kultkneipen. Im Mittelpunkt stehen Orte, Erinnerungen und Anekdoten aus einer Zeit, in der Kneipen für viele Menschen weit mehr waren als nur Lokale.

Der Treffpunkt ist um 14 Uhr am Eingang des Stadtmuseums. Die Teilnahme kostet 8 Euro.

Als Trier noch Kneipen-Hauptstadt war

In den frühen 1970er-Jahren galt Trier als die Großstadt mit der höchsten Kneipendichte in Deutschland: Rund 600 Gaststätten kamen damals auf gut 100.000 Einwohner.

Kneipen hatten damals eine besondere Rolle im Alltag. Sie waren Treffpunkt, Kommunikationsort, soziale Bühne, Kennenlern-Börse und für manche sogar eine Art zweite Heimat.

Mit der Kabinettausstellung „Treffpunkt Tresen“ beleuchtet das Stadtmuseum aktuell diesen Teil der Trierer Stadtgeschichte.

Vortrag zum Kneipensterben

Nur zwei Tage später, am Dienstag, 16. Juni, um 19 Uhr, geht es im Stadtmuseum um ein Thema, das viele Städte und Dörfer betrifft: das Kneipensterben.

Prof. Dr. Martin Franz vom Institut für Geographie der Universität Osnabrück spricht über die Frage, warum sich die Gastronomie so stark verändert hat – und warum in den vergangenen 20 Jahren mehr als die Hälfte der Kneipen in Deutschland geschlossen wurde.

Der Vortrag trägt den Titel „Kneipensterben – wie Gastronomie sich verändert“.

Was mit den Kneipen verloren geht

Ob Eckkneipe, Szenekneipe oder Dorfkneipe: Mit dem Verschwinden vieler Gaststätten gehen auch soziale Orte verloren. Prof. Franz beleuchtet die Ursachen des Wandels und zeigt, welche Bedeutung Kneipen lange für das gesellschaftliche Zusammenleben hatten.

Der Vortrag versteht sich zugleich als Plädoyer an Kommunen, sich stärker für ihre Gastronomie einzusetzen und neue Ansätze zu entwickeln.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung „Treffpunkt Tresen. Trierer Kneipen im Wandel der Zeit“ statt. Der Eintritt beträgt 8 Euro, Studierende haben im Rahmen von DiMiDo freien Eintritt.

Ab Juli kostet der Kölner Dom Geld: Jetzt steht der Eintrittspreis fest

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Ab Juli kostet der Kölner Dom 12 Euro Eintritt – Gottesdienstbesucher sind aber ausgenommen. (Thomas Banneyer / dpa )

KÖLN. Es ist eine Entscheidung mit Symbolkraft – und sie dürfte bundesweit für Diskussionen sorgen: Der Kölner Dom wird ab dem 1. Juli 2026 für touristische Besucher kostenpflichtig. Das Domkapitel hat am heutigen 2. Juni die Details zum neuen Besichtigungskonzept vorgestellt. Künftig kostet der reguläre Eintritt in den Innenraum des weltberühmten Gotteshauses 12 Euro.

Damit macht ausgerechnet eines der bekanntesten Wahrzeichen Deutschlands Schluss mit dem Prinzip des freien Zutritts für alle Besucher. Kostenlos bleibt der Dom zwar weiterhin für Gottesdienstbesucher, für Menschen, die persönlich beten wollen, und für alle, die im Nordquerhaus eine Kerze entzünden möchten. Doch für klassische touristische Besuche gilt ab Sommer: ohne Ticket kein Eintritt in den Innenraum.

12 Euro Eintritt – Kinder bis 13 Jahre frei

Der Preis steht nun fest: 12 Euro werden für Erwachsene fällig. Eine ermäßigte Besichtigungsgebühr von 6 Euro gilt für Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren, Auszubildende, Studierende, Begleitpersonen von Schülergruppen sowie Inhaber eines in Nordrhein-Westfalen ausgestellten Sozialpasses. Kinder bis einschließlich 13 Jahre erhalten künftig freien Eintritt. Das gilt nicht nur für den Dom-Innenraum, sondern auch für Schatzkammer und Turmbesteigung.

Das Domkapitel reagiert damit nach eigenen Angaben auch auf die öffentliche Debatte der vergangenen Wochen. Dompropst Guido Assmann erklärte, man habe zahlreiche Rückmeldungen berücksichtigt. Ein Punkt wurde dabei besonders hervorgehoben: „Kinder bis einschließlich 13 Jahre erhalten künftig freien Eintritt“.

Warum der Kölner Dom jetzt Geld verlangt

Die Begründung ist eindeutig: Es geht um Geld – und um den langfristigen Erhalt der Kathedrale. Das Domkapitel will den laufenden Betrieb und die Finanzierung des Doms mit dem neuen Besichtigungskonzept „langfristig auf eine tragfähige Grundlage“ stellen. Der Eintritt soll also helfen, die steigenden Kosten für Erhalt, Schutz und Betrieb des Doms abzufedern. Gleichzeitig sollen Rücklagen für künftige Anforderungen aufgebaut werden.

Das ist kein kleiner Schritt. Der Kölner Dom zählt zu den bekanntesten Bauwerken Europas, ist UNESCO-Welterbe und zieht seit Jahren Millionen Menschen an. Dass ausgerechnet hier künftig ein Eintritt verlangt wird, ist deshalb nicht nur eine finanzielle Entscheidung, sondern auch eine kulturelle Zäsur.

Wann und wie Besucher künftig in den Dom kommen

Touristische Besucher können den Innenraum ab dem 1. Juli 2026 mit einem gültigen Ticket über das Westportal betreten. Die regulären Besichtigungszeiten liegen montags bis samstags zwischen 10 und 17.45 Uhr, sonntags und an kirchlichen Feiertagen in der Regel zwischen 13.30 und 16.30 Uhr. Der Zugang für Gebet und Kerzen bleibt über das Nordportal auf der Bahnhofsseite weiterhin offen.

Tickets sollen sowohl online als auch vor Ort erhältlich sein. Der Online-Vorverkauf startet am 15. Juni 2026. Zusätzlich richtet der Dom ab Juli eine zentrale Ticketkasse am Roncalliplatz 2 ein. Besucher können dort täglich Tickets für Dom-Innenraum, Schatzkammer und Turmbesteigung kaufen.

An zwei Tagen bleibt der Dom für alle frei

Ganz ohne Eintritt bleibt der Kölner Dom auch künftig nicht nur für Betende. Das Domkapitel kündigte an, dass der Dom am 1. Mai und am 3. Oktober künftig ganztägig kostenlos besichtigt werden kann. Damit will man offenbar zumindest an ausgewählten Tagen den freien Zugang für alle erhalten.

Warum die Entscheidung für so viel Wirbel sorgt

Die Einführung des Eintritts war seit Monaten angekündigt worden – doch erst mit der heutigen Preisverkündung wurde klar, wie tief der Einschnitt tatsächlich ist. 12 Euro für einen Dom-Besuch sind eine markante Schwelle. Kritiker sehen darin eine Entfremdung eines sakralen Ortes vom freien Zugang, Befürworter verweisen auf die enormen Kosten für Unterhalt und Sicherheit. Selbst prominente Stimmen aus Köln reagierten laut dpa zwischen Ablehnung und Verständnis.

Klar ist: Der Kölner Dom bleibt als Gotteshaus offen – aber als Sehenswürdigkeit bekommt er ab Juli ein Preisschild. Für Millionen Touristen, Tagesgäste und Köln-Besucher wird sich der spontane Abstecher in Deutschlands bekannteste Kathedrale damit grundlegend verändern.

Kurzmeldungen: Lichter führt Fraktion der Grünen – Jamaika will neues Parkhaus im Schießgraben 

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Michael Lichter (Mitte) ist neuer Fraktionschef der Grünen im Stadtrat. Stellvertreterinnen sind Birgit Roser (rechts) und Linda Breitlauch (links). Foto: Grüne Trier

TRIER. Michael Lichter ist neuer Fraktionschef der Trierer Grünen im Stadtrat. Der Polizist tritt die Nachfolge von Nicole Helbig an. Die Ortsvorsteherin von Trier-Süd war wegen parteiinterner Differenzen im Zusammenhang mit der von den Grünen forcierten Probezentrum-Affäre zurückgetreten. Am gestrigen Montag setzte Lichter sich nach Informationen unserer Redaktion in einer Kampfabstimmung mit sechs zu fünf Stimmen gegen Wolf Buchmann durch. Neue Stellvertreterinnen Lichters sind Birgit Roser und Linda Breitlauch.  

Gemeinsam mit Buchmann war Lichter Wortführer und Antreiber bei den Attacken auf Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD). Dies hatte schließlich zur Rücktrittsforderung gegen den Stadtchef geführt. Die FDP mit Tobias Schneider hatte sich der Forderung der Grünen angeschlossen. In diesem Zusammenhang hatte Lichter in der persönlichen Konfrontation mit Leibe zweimal – erst öffentlich in der Sitzung des Haushalts- und Personalausschusses, dann schriftlich in einer E-Mail – erklärt, ihm sei berichtet worden, dass Leibe „Personen aus meinem Umfeld angerufen“ und diesen mitgeteilt habe, er, Lichter, habe sich strafbar gemacht. Hintergrund war eine E-Mail Lichters an die Fraktionen des Rates, in der er interne Informationen – unter anderem aus dem Verwaltungsrat der Stadtwerke – weitergegeben hatte. Der Stadtchef hatte die Vorwürfe Lichters scharf zurückgewiesen. Nach Informationen unserer Redaktion kamen die besagten Anrufe allerdings nicht von Leibe, sondern aus dem eher rechten Spektrum der politischen Landschaft Triers. 

Nach weiteren Informationen unserer Redaktion haben die Grünen sich inzwischen in einem Schreiben an den Stadtchef zumindest teilweise für die persönlichen Angriffe auf Leibe, die zeitweise tief unter der Gürtellinie lagen, entschuldigt. Die Initiative dazu soll vornehmlich von Wolf Buchmann ausgegangen sein. „Wir müssen zu einer sachlichen Zusammenarbeit mit dem Oberbürgermeister zurückfinden, weil wir in der Stadt vor immensen Herausforderungen stehen“, sagt ein Grüner, der namentlich nicht genannt werden will, gegenüber unserer Redaktion. Dass die Wahl Lichters zur Befriedung des extrem angespannten Verhältnisses zwischen Leibe und der Grünen-Fraktion beiträgt, ist jedoch auch parteiintern umstritten. „Ein echter Neuanfang sieht definitiv anders aus“, kommentiert ein anderer Grüner das gestrige Wahlergebnis. 

So blieb den Grünen am Montagabend nur die Wahl zwischen Lichter und Buchmann, weil gemäßigte Kräfte wie etwa Thorsten Kretzer (siehe unsere Stadt-Kolumne) nicht bereit waren zu kandidieren. Andere, wie etwa die neuen Stellvertreterinnen Lichters, sahen sich wegen zu geringer politischer Erfahrung nicht in der Lage, die gesamte Verantwortung als Fraktions-Vorsitzende zu übernehmen. Grünen-intern heißt es allerdings, Roser und Breitlauch sollen für den Rest der Legislaturperiode zumindest dafür sorgen, dass Lichter in seinem zu forschen Auftreten eingedämmt werde. Ob den beiden Frauen dies gelingt, werden die kommenden Wochen zeigen. 

Neues Parkhaus im Schießgraben? 

Überraschender Vorstoß der Jamaika-Koalition aus CDU, Grünen und FDP: Geht es nach den Koalitionären, soll im Schießgraben unweit der Berufsschulen ein neues Parkhaus gebaut werden. Einen entsprechenden Antrag bringen die drei Fraktionen in der kommenden Stadtratssitzung am 10. Juni ein. CDU und FDP mussten dafür bei den Grünen viel Überzeugungsarbeit leisten. „Das ist uns gelungen“, sagt Fraktionschef Thomas Marx gegenüber unserer Redaktion. „Denn wir schlagen damit mehrere Fliegen mit einer Klappe“, so Marx. Das neue Parkhaus soll sowohl von den Anwohnern als Quartiersgarage als auch von den Besuchern der Stadt, die vornehmlich aus Richtung Eifel nach Trier strömen, genutzt werden. Ferner sollen die Schüler der Berufsschulen von dem Neubau profitieren. 

Wörtlich heißt es im Antrag der Jamaika-Koalition: „Eine funktionierende Stadt benötigt eine realistische und ausgewogene Mobilitätspolitik, die den Alltag der Menschen ebenso berücksichtigt wie die Anforderungen an Klimaschutz, Ordnung und Erreichbarkeit. Der Standort Schießgraben ist durch Wohnnutzung und schulische Einrichtungen geprägt und steht zugleich unter erheblichem Parkdruck aus der Innenstadt.“ Die Stadtwerke Trier sollen „mit ihrer umfassenden Erfahrung in Planung, Bau und Betrieb von Parkhäusern weitreichend in die Machbarkeitsuntersuchung eingebunden“ werden. Mit dem neuen Parkhaus soll ferner der Wegfall von Parkflächen in der Innenstadt kompensiert werden. 

„Der Standort ist sicher attraktiv, auch wegen der Nähe zur Innenstadt“, betont Marx. „Wer beispielweise von der Bitburger kommt, muss mit dem Auto nicht in die Innenstadt fahren, sondern kann direkt am Schießgraben parken.“ Das reduziere den Parksuchverkehr erheblich. „Und natürlich sollen die Stadtwerke hier eingebunden werden, das ist unser Auftrag an die Verwaltung“, so der CDU-Fraktionschef. (et) 

Kilo-Alarm in Rheinland-Pfalz: Mehr als jeder zweite Erwachsene ist zu schwer!

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Symbolbild zum Thema Übergewicht in Rheinland-Pfalz: Person misst Bauchumfang neben einer Waage, mehr als die Hälfte der Erwachsenen gilt als übergewichtig.
In Rheinland-Pfalz gilt laut Statistischem Landesamt mehr als die Hälfte der Erwachsenen als übergewichtig. Besonders Männer sind von Übergewicht betroffen. Foto: Symbolbild

BAD EMS. Zu viele Kilos auf der Waage: In Rheinland-Pfalz gilt mehr als die Hälfte der Erwachsenen als übergewichtig. Das zeigen erste Ergebnisse des Mikrozensus 2025. Besonders Männer sind betroffen.

54 Prozent der Erwachsenen gelten als übergewichtig

Mehr als die Hälfte der Erwachsenen in Rheinland-Pfalz ist nach Zahlen des Statistischen Landesamtsübergewichtig. Demnach haben rund 54 Prozent der Erwachsenen einen sogenannten Body-Mass-Index von 25 oder höher.

Die Weltgesundheitsorganisation spricht ab diesem Wert von Übergewicht, wie die Statistikbehörde in Bad Ems mitteilte. Grundlage sind erste Ergebnisse des Mikrozensus, einer Befragung von Privathaushalten im Jahr 2025.

Männer deutlich häufiger betroffen

Auffällig ist der Unterschied zwischen Männern und Frauen. Bei den Männern liegt der Anteil der Übergewichtigen laut Statistik bei 63 Prozent. Bei Frauen beträgt der Anteil 45 Prozent.

Damit sind Männer in Rheinland-Pfalz deutlich häufiger im Verhältnis zu ihrer Körpergröße zu schwer.

Nur wenige Erwachsene untergewichtig

Deutlich seltener ist Untergewicht. Von allen Erwachsenen in Rheinland-Pfalz galten laut Statistischem Landesamt lediglich 2,1 Prozent mit einem BMI von unter 18,5 als untergewichtig.

Was der BMI aussagt

Der Body-Mass-Index, kurz BMI, dient als grobe Orientierung für das Verhältnis von Körpergewicht und Körpergröße.

Berechnet wird er, indem das Körpergewicht in Kilogramm durch das Quadrat der Körpergröße in Metern geteilt wird. Ein Wert zwischen 18,5 und 24,9 gilt als Normalgewicht. Ab einem BMI von 25 wird von Übergewicht gesprochen.

Der BMI ist allerdings nur ein grober Richtwert und berücksichtigt beispielsweise nicht die Verteilung von Muskel- und Fettmasse.

Trier: Feuerwehr übt Löschen von Waldbrand – 14 Fahrzeuge und 70 Feuerwehrleute

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Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr üben das Löschen eines Waldbrands. Foto: Presseamt Stadt Trier

TRIER. Die Berufsfeuerwehr Trier hat mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehren aus Biewer, Pfalzel, Irsch und Stadtmitte am vergangenen Samstag das Bekämpfen eines Waldbrands im Areal zwischen Kernscheid und Brubach geübt. Im Einsatz waren 14 Fahrzeuge und rund 70 Feuerwehrleute.

Hunsrück: Stichverletzungen nach Massenschlägerei – Streit in Großfamilie wohl Auslöser!

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Polizeieinsatz in Rheinböllen nach Massenschlägerei mit rund 30 Personen, mehreren Verletzten und Gewahrsamnahmen am Samstagabend.
Nach einer eskalierten Auseinandersetzung in Rheinböllen rückte die Polizei mit starken Kräften an. Mehrere Personen wurden verletzt, sieben kamen über Nacht in Gewahrsam. Foto: Symbolbild

RHEINBÖLLEN. Nach der heftigen Schlägerei mit rund 30 Beteiligten in Rheinböllen gibt es neue Erkenntnisse der Polizei: Demnach sollen bislang elf Tatverdächtige einer teilweise im Ort lebenden Großfamilie zugeordnet werden können. Hintergrund der Eskalation soll ein länger schwelender innerfamiliärer Konflikt sein.

Neue Erkenntnisse nach Schlägerei in Rheinböllen

RHEINBÖLLEN. Nach der Massenschlägerei in Rheinböllen im Rhein-Hunsrück-Kreis hat die Polizei weitere Details bekanntgegeben. Demnach konnten bislang elf Tatverdächtige einer teilweise in Rheinböllen lebenden Großfamilie zugeordnet werden.

Die Beteiligten sollen nach Polizeiangaben in unterschiedlichen verwandtschaftlichen Beziehungen zueinander stehen.

Konflikt soll schon länger geschwelt haben

Nach derzeitigem Ermittlungsstand dürfte die Auseinandersetzung auf einen bereits länger bestehenden innerfamiliären Konflikt zurückzuführen sein.

Mehrere der Beteiligten wohnen laut Polizei nur wenige hundert Meter voneinander entfernt in Rheinböllen. Der Konflikt soll sich demnach offenbar innerhalb der Familie abgespielt haben.

Mehrere Verletzte – auch Stichverletzungen

Bei der Eskalation waren mehrere Menschen verletzt worden. Nach Angaben der Polizei gab es dabei auch Stichverletzungen.

Insgesamt wurden neun Personen vor Ort medizinisch versorgt. Drei weitere Verletzte kamen zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser.

Zur Verhinderung weiterer Straftaten und Störungen nahm die Polizei sieben Personen vorsorglich über Nacht in Gewahrsam.

Polizei: Keine erhöhte Gefahr für Unbeteiligte

Einzelne Mitglieder der betroffenen Großfamilie waren nach Polizeiangaben bereits in der Vergangenheit wegen Körperverletzungsdelikten, Beleidigungen und Bedrohungen strafrechtlich in Erscheinung getreten.

Nach Einschätzung der Ermittler besteht derzeit jedoch keine erhöhte Gefahr für Unbeteiligte oder die Bevölkerung in Rheinböllen. Der Konflikt richte sich offenbar ausschließlich gegen Angehörige der eigenen Familie.

Bürgersprechstunden im Rathaus Rheinböllen

Die Polizei nehme die Sorgen vieler Bürgerinnen und Bürger ernst. Deshalb werden anlassbezogene Bürgersprechstunden im Rathaus Rheinböllen angeboten.

Dort sollen Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit bekommen, Fragen zu stellen und ihre Sorgen direkt mit der Polizei zu besprechen.

Ermittlungen wegen schwerem Landfriedensbruch

Die Ermittlungen werden unter Leitung der Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach von der Kriminaldirektion Koblenzgeführt.

Nach einer ersten rechtlichen Bewertung kommen unter anderem mehrere Straftatbestände des schweren Landfriedensbruchs sowie verschiedene Körperverletzungsdelikte in Betracht.

Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.

Trier: Freiraumband im Gneisenauviertel eröffnet – Calisthenics, Rollerplatz, Basketballfeld

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Frank Weiersbach und Bernhard Hügle als Vertreter des Ortsbeirats Trier-West/Pallien, Baudezernent Thilo Becker, Tina Steuer (Kita Walburga Marx-Haus) und Barbara Baumann (Caritas, v. l.) freuen sich über die neuen Spiel- und Sportanlagen im Gneisenauviertel. Foto: Presseamt Stadt Trier

TRIER. Einige Kinder hangeln sich über die Sportgeräte der Calisthenics-Anlage, andere haben die Schaukeln auf dem neuen Spielplatz entdeckt und die ganz mutigen balancieren über die zwischen zwei Bäumen gespannte Slackline. Es gibt auch noch einen Rollerplatz und ein Basketballfeld.

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