Hunsrück: Stichverletzungen nach Massenschlägerei – Streit in Großfamilie wohl Auslöser!

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Polizeieinsatz in Rheinböllen nach Massenschlägerei mit rund 30 Personen, mehreren Verletzten und Gewahrsamnahmen am Samstagabend.
Nach einer eskalierten Auseinandersetzung in Rheinböllen rückte die Polizei mit starken Kräften an. Mehrere Personen wurden verletzt, sieben kamen über Nacht in Gewahrsam. Foto: Symbolbild

RHEINBÖLLEN. Nach der heftigen Schlägerei mit rund 30 Beteiligten in Rheinböllen gibt es neue Erkenntnisse der Polizei: Demnach sollen bislang elf Tatverdächtige einer teilweise im Ort lebenden Großfamilie zugeordnet werden können. Hintergrund der Eskalation soll ein länger schwelender innerfamiliärer Konflikt sein.

Neue Erkenntnisse nach Schlägerei in Rheinböllen

RHEINBÖLLEN. Nach der Massenschlägerei in Rheinböllen im Rhein-Hunsrück-Kreis hat die Polizei weitere Details bekanntgegeben. Demnach konnten bislang elf Tatverdächtige einer teilweise in Rheinböllen lebenden Großfamilie zugeordnet werden.

Die Beteiligten sollen nach Polizeiangaben in unterschiedlichen verwandtschaftlichen Beziehungen zueinander stehen.

Konflikt soll schon länger geschwelt haben

Nach derzeitigem Ermittlungsstand dürfte die Auseinandersetzung auf einen bereits länger bestehenden innerfamiliären Konflikt zurückzuführen sein.

Mehrere der Beteiligten wohnen laut Polizei nur wenige hundert Meter voneinander entfernt in Rheinböllen. Der Konflikt soll sich demnach offenbar innerhalb der Familie abgespielt haben.

Mehrere Verletzte – auch Stichverletzungen

Bei der Eskalation waren mehrere Menschen verletzt worden. Nach Angaben der Polizei gab es dabei auch Stichverletzungen.

Insgesamt wurden neun Personen vor Ort medizinisch versorgt. Drei weitere Verletzte kamen zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser.

Zur Verhinderung weiterer Straftaten und Störungen nahm die Polizei sieben Personen vorsorglich über Nacht in Gewahrsam.

Polizei: Keine erhöhte Gefahr für Unbeteiligte

Einzelne Mitglieder der betroffenen Großfamilie waren nach Polizeiangaben bereits in der Vergangenheit wegen Körperverletzungsdelikten, Beleidigungen und Bedrohungen strafrechtlich in Erscheinung getreten.

Nach Einschätzung der Ermittler besteht derzeit jedoch keine erhöhte Gefahr für Unbeteiligte oder die Bevölkerung in Rheinböllen. Der Konflikt richte sich offenbar ausschließlich gegen Angehörige der eigenen Familie.

Bürgersprechstunden im Rathaus Rheinböllen

Die Polizei nehme die Sorgen vieler Bürgerinnen und Bürger ernst. Deshalb werden anlassbezogene Bürgersprechstunden im Rathaus Rheinböllen angeboten.

Dort sollen Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit bekommen, Fragen zu stellen und ihre Sorgen direkt mit der Polizei zu besprechen.

Ermittlungen wegen schwerem Landfriedensbruch

Die Ermittlungen werden unter Leitung der Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach von der Kriminaldirektion Koblenzgeführt.

Nach einer ersten rechtlichen Bewertung kommen unter anderem mehrere Straftatbestände des schweren Landfriedensbruchs sowie verschiedene Körperverletzungsdelikte in Betracht.

Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.

2 Kommentare

  1. So waren sie immer schon, diese Hunsrücker. Ein wildes Bergvolk, welches innerhalb der Familie mit Messern und Macheten für Ordnung sorgt. Schlimm, dass die traumatisierten Migranten, die in Kriegsgebieten ähnlichen Terror erleben mussten, diesen nun auch in ihrem Asylland ausgesetzt sind. Hoffentlich nehmen sie sich daran kein Beispiel und folgen nicht den bösen Taten der Einheimischen, sind sie doch in unser Land gekommen, um Schutz zu genießen und in Frieden zu leben.

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