SAARBURG. Seit Jahren ein Thema bei der Zustellung: Der Postbote und der Hund. Was als Comic-Witz gezeichnet ist, ist leider oft Wirklichkeit. Viele der 108.000 Zusteller in Deutschland kennen das Problem und immer noch zu viele „Hundeunfälle“ geschehen Tag für Tag.
Insgesamt 1514 Hundeunfälle wurden 2025 registriert, diese führten zu über 9.000 Ausfalltagen. Im Zustellstützpunkt Saarburg versammelten sich 16 Mitarbeiter, um eigene Ängste abzubauen und/oder Verhaltensweisen der Hunde zu verstehen und entsprechend zu reagieren. Hundetrainer Erik Aubertin führt schon seit fast 20 Jahren „Hundetrainings“ durch und kennt die Probleme der Zusteller und Hunde. Zusammen mit seinem Kollegen Cedric Zimmermann und freiwilligen Zustellern zeigt er die Möglichkeiten auf, sich vor Hundebissen zu schützen.
Eva Kries, Leiterin des übergeordneten Zustellstützpunkt Trier: „Wir haben interne Schutzmechanismen, die Kolleginnen und Kollegen vor bestimmten Hunden warnen, damit sie dort bei der Zustellung besonders aufmerksam und vorsichtig sind. Dennoch sind wir auf die Mithilfe unserer Kunden angewiesen und wünschen uns, dass alle Hunde während des Zustellzeitfensters im Haus oder der Wohnung gesichert werden, damit unsere Mitarbeitenden gefahrlos arbeiten können.“
Im Rahmen von Sicherheitstagen werden bei der Postniederlassung Koblenz Hundetrainings, Fahrsicherheitstrainings, der Umgang mit schweren Betriebsmitteln wie Rollbehältern, Sicherheitsschuhe und der „Zwiebellook“ der Postkleidung und Gesundheitsberatungen durchgeführt. (Quelle: DHL Group)

















