KONZ. Ein Vater will mit seinem neunjährigen Sohn an der Saarmündung in Konz ein Sportboot zu Wasser lassen, doch an der Slipanlage ist plötzlich Schluss. Der Grund: eine Gruppe von Frauen soll dort verletzte Nilgänse sichern. Was vor Ort offenbar ohne große Eskalation endet, wird später zum hitzigen Facebook-Streit.
Boot ins Wasser? Erst mal warten!
Nach Schilderung des Konzer Bürgers wollte er am vergangenen Montag, 1. Juni, gegen 17 Uhr mit seinem Sohn an der Slipanlage unter der Saar-Bahnbrücke starten. Doch eine Gruppe Frauen habe ihn daran gehindert, das Boot ins Wasser zu lassen. Begründung: Man sei im Einsatz, um angeschossene Nilgänse zu retten.
Eine Frau sei dabei sogar im Wasser gewesen, eine andere habe eine Warnweste mit der Aufschrift „Tierrettung“ getragen. Auch von einer Net-Gun – einer Art Fangnetz-Pistole – ist in dem Facebook-Beitrag die Rede.
Der Vater schreibt, er sei zunächst irritiert, aber kooperativ gewesen. Später habe er mit seinem Sohn dann doch noch aufs Wasser gekonnt. Im Nachhinein sieht er die Situation jedoch kritisch: War das noch Tierschutz – oder schon eine unzulässige Blockade einer öffentlichen Anlage?
„Dann fährt man eben nicht Boot!“
In den Social-Media-Kommentaren kocht der Fall schnell hoch. Viele Nutzer stellen sich klar auf die Seite der Tierretterinnen: Wenn verletzte Tiere gesichert werden müssten, müsse man eben auch mal aufs Bootfahren verzichten. Mehr News aus Trier-Saarburg
Andere sehen genau darin das Problem. Tenor: Ehrenamtlicher Tierschutz sei wichtig – aber private Helfer könnten nicht einfach eine Slipanlage sperren oder Nutzern den Zugang verwehren.
Eine Kommentatorin bringt die rechtliche Frage auf den Punkt: Platzverweise oder Sperrungen seien Sache von Polizei, Ordnungsamt oder zuständigen Behörden – nicht von freiwilligen Helfern.
Tierretterinnen wehren sich: „Die Tiere hatten Bolzen im Körper“
Auch mutmaßlich Beteiligte der Aktion melden sich zu Wort. Sie schildern, man arbeite ehrenamtlich mit dem Wildtierzentrum und der Kripo Trier zusammen. Es gehe nicht um „ein paar störende Gänse“, sondern um verletzte Tiere, die offenbar durch Bolzen oder Schüsse zuvor schwer verletzt worden seien.
Der Vorwurf aus dieser Richtung: Der Facebook-Post stelle die Rettungsaktion unfair dar und heize unnötig gegen Menschen auf, die in ihrer Freizeit verletzten Tieren helfen.
Kommentar: Gute Absicht ist kein Freifahrtschein – Gleichgültigkeit aber auch nicht
Der Fall erscheint so brisant, weil beide Seiten einen Punkt haben.
Ja, wer verletzte Tiere rettet, verdient Respekt. Gerade wenn Gänse tatsächlich angeschossen oder durch Bolzen verletzt wurden, ist Wegsehen keine Option. Wer sich ehrenamtlich um solche Tiere kümmert, macht das nicht für Applaus, sondern aus Überzeugung.
Aber: Tierschutz ersetzt dabei nicht automatisch behördliche Befugnisse. Eine öffentliche Slipanlage einfach zu blockieren, kann schnell problematisch werden, auch wenn die Absicht gut ist.
Die eigentliche Frage lautet vielleicht nicht: Boot oder Gans? Sondern: Wie organisiert man Tierschutz so, dass geholfen wird, ohne dass am Ende alle gegeneinander stehen?
















Ich hoffe, die Gänse haben gut geschmeckt. Sehr feines, aromatisches Fleisch. Gans ist immer lecker, vielleicht ein wenig zu fett für jeden Tag.
….welch ein dummer Kommentar…vielleicht mal vorher darüber Nachdenken (falls dieses überhaupt mögliches ist …sehr wahrscheinlich nicht 🙄 ) bevor Sie solche Kommentare ohne jegliche Sinnhaftigkeit niederschreiben…👎👎
Solange wir keine anderen Probleme im Land haben, ist ja alles gut.
Und schon gar nicht haben selbsternannte Tierschützer, auch nicht als Tierschützerinnen, höhere Rechte als andere, nur weil sie vorgeben, für das Gute einzutreten. Das Eintreten für sogenannten Tierschutz macht sie nicht zu den besseren Menschen, wie viele Tierschützer von sich zu glauben scheinen. Gott schütze die Tiere vor den selbsternannten Tierfreunden und die Menschen vor tierlieben Bessermenschen.
Diese Tierschützer sind in der Regel auch Veganer und lehnen sogar Fleischtomaten als Nahrung ab.
…..auf welchem Niveau wird hier eine Discusion geführt ? Offensichtlich liegt zumindest der Verdacht nahe das es hier zu sadistischen Übergriffen gegenüber frei lebenden Tieren kam.Wer zu so etwas fähig ist MUSS an seinen Taten im Interesse des Tierschutzes gehindert werden.Das ist Bürgerpflicht ! Tierschutz ist Gegenstand unserer Rechtsprechung.Vorkommnisse dieser Art beschränken sich auch nicht auf Tiere.Wer zu einer derartigen Abartigkeit fähig ist stellt mindestens eine latente Gefahr für die Gesellschaft dar und leider auch gegen die Schwächsten;Kinder und Tiere.
Niemand zwingt den Herrn DiplsozPäd sich an einer Diskussion zu beteiligen, die ihm nicht niveauvoll genug erscheint. Es kann ja nicht jeder einen solch klangvollen Titel vor sich hertragen wie eine Monstranz. Andernfalls möge doch der Herr diplSozPäd sich mit anderen DiplSozPäds abgeben, die seinem Niveau entsprechen dürften. Aber das Problem dürfte sein, dass 3 DiplSozPäds sieben verschiedene Meinungen haben können oder mehr.
Bürgerpflicht ist nicht nur der Tierschutz, wie es der DiplSozPäd nahelegt, sondern auch der SChutz des Eigentums, egal ob öffentlich oder privat. Die Tierschützerinnen haben unter Inanspruchnahme eines Rechtes, das ihnen nicht zusteht, die Verfügungsgewalt über fremdes Eigentum übernommen.
Bürgerpflicht ist auch die Anerkennung der Rechte anderer, selbst wenn sie keine Tiere sondern nur Menschen sind, die bei so manchem Tierschützer untergeordnete Rechte zu haben scheinen.
Bürgerpflicht ist zudem, sich keine Autorität anzumaßen, die den Tierschützerinnen nicht zusteht. Das heißt, Herr DiplSozPäd,, dass kein Bürger für sich in Anspruch nehmen kann, anderen Bürgern Anweisungen zu geben, wie das Zuwasserlassen des Boots zu verbieten, oder gar eine Form von Amtsanmaßung wie die Behauptung, mit der Kriminalpolizei zusammen zu arbeiten und aus dieser Eigenmächtigkeit höhere Rechte abzuleiten. Es gibt keine höheren Recht für einzelne Bürger, auch wenn einige das zu glauben scheinen, auch nicht unter Verweis für den guten Zweck.
werden hier Tiere gerettet aus Tierliebe oder weil die Schützer über NGO von Klingbeil bezahlt werden ??
Diese Migrationsgänse sind nicht so putzig wie sie tun. Es nimmt Überhand, so das jeder vernünftige Mensch einer ordentlichen Bestandsreduzierung offen gegenüber stehen sollte. Richtig, ohne Leid, zum Wohl von Tier …. und der Förderung der Gaumenfreude. Ganz Gans lekkker. 😋
@Chris77,
sehe ich genauso, diese Tiere sind eingeschleppt, nehmen Überhand und vertreiben die hier heimischen Tiere an den Flüssen.
Unternehmungen dieser Art von sogenannten Tierschützern ist anmaßend, und sträflich zu meinen über dem Gesetz zu stehen.
Liebe Damen, guckt euch die, von Taubendreck vollgeschies… Straßen in unseren Städten an, die von Krähen vollgeschies… Parks und öffentlichen Grünanlagen an, die zum Wohl der Bevölkerung teils schon abgesperrt wurden !!
Tierwohl gut und schön, für mich überwiegt das Wohl des Menschen.
Das Ganze wirkt ziemlich unlogisch:
1. Woher wissen die selbsternannten Tierschützerinnen denn dass die Viecher angeschossen seien?
2. Dann sind die Viecher aber noch so agil, dass sie aufs gegenüberliegende Ufer flüchten.
Offensichtlich handelt es sich hier bei den selbsternannten Tierschützern um die Art von Gutmenschen, die auch Timmy den Wal zu Tode gequält haben, multiple Symptomatik:
1. Wichtigtuerei
2. Mangelnde Fachkenntnis: Nilgänse sind eine invasive Art, von der EU ist sogar deren aktive Bekämpfung vorgeschrieben und so es ihnen gelungen wäre die Viecher einzufangen, die übrigens diverse Krankheiten übertragen, hätten sie sie gar nicht mehr freilassen dürfen.
3. Weltenretteranspruch: Das gute alte: „AmDeutschenWesenWirdDieWeltGenesen“Syndrom: Die überspannten Damen haben ganz offensichtlich einen unrealistischen Weltverbesserungsanspruch und denken ohne sie geht nichts. Was dabei rauskommt, dafür steht der arme Wal Timmy, der nicht mal in Ruhe abkratzen konnte weil Wichtigtuer dieses Schlages ihn nicht in Ruhe liessen.
4. Ich würde mal vermuten die überspannten Damen sind im zweitbesten Alter, partnerlos und haben zuviel Tagesfreizeit. In einigen Jahren, bei Erreichen des notwendigen Mindestalters, erfolgt dann der Beitritt zu den Omas gegen Rechts.
5. Ich persönlich hätte die Weiblein fotographiert und wegen Nötigung und Tierquälerei angezeigt, dann hört sich sowas schon auf.
6. In Trier, man glaubt es nicht, gibt es ja sogar einen Verein zur Rettung von Stadttauben, obwohl die Viecher eine wahre Plage sind, alles verschmutzen und etliche Krankheiten übertragen und es sich um keine Wildtierart sondern um verwilderte Haustauben handelt.
Nachtrag: Die Damen haben ganz sicher nicht im Auftrag der Polizei gehandelt, wie sie angegeben haben, von daher käme auch noch eine Anzeige wegen Amtsanmassung in Betracht.
Wer Nilgänse retten will verdient sicher so einiges, aber ganz bestimmt keinen Respekt.
Diese Mistviecher gehen derart aggressiv gegen unsere einheimische Tierwelt vor, dass es Pflicht wird, die endlich effektiv zu bejagen.
Noch ein Aspekt:
Nilgänse können folgende Krankheiten übertragen:
1. Salmonellen
2. Zecken
3. Enzephalitis
4. Borreliose
5. VOGELGRIPPE
Daher hätten die selbsternannten Tierretterinnen Schutzkleidung tragen und die Viecher in geschlossenen Transportboxen transportieren müssen. Haben sie anscheinend nicht.
Alles andere ist grob fahrlässig.
Würden die Damen man in Trier und Umgebung eine Aufklärungskampagne starten, warum man seine Katzen sterilisieren und zur Vogelbrutzeit nicht rauslassen soll, würden sie vermutlich Tausende von Vögeln retten. Ausserdem könnten sie auch mal erklären, warum es wichtig ist, einheimische Sträucher wie Weissdorn oder Hagebutte im Garten anzupflanzen, damit die Vögel Nahrung und Brutstätten haben.
Bezeichnenderweise wird ja in Trier noch immer der spiessigste Garten mit kahlgeschorenem Rasen und ausländischen Pflanzen zum schönsten Garten des Jahres gewählt
Aber das erfordert ja, dass man sich ggf. auch unbeliebt macht, da ist die Wichtigtuerei bei der Rettung von ein paar Nilgänsen wichtiger.
Nilgänse sind eine Plage. Sie kamen als ungebetenen Gäste in eine eine erfolgreich etablierte Fauna einheimischer Arten und missbrauchen die lokale Tierwelt mit ihrem biologischen Schmarotzertum. Damit gefährden sie das jahrhundertelang gewachsene Zusammenleben unserer Tiergesellschaft und leisten keinen Beitrag zum Erhalt der vorhandenen Arten, im Gegenteil, sie sorgen langfristig für deren Degeneration. Die Politik muss endlich Maßnahmen zur Reduktion dieser Bedrohung ergreifen, bevor es zu spät ist.
Heute morgen sind mir Herr und Frau Nilgans auf dem Simeonsstiftplatz begegnet. Putzig schnatternd. Zu Zweit. Schön …… anders sieht es beispielsweise auf den Moselwiesen in Perl-Nennig aus …. Gegenüber in Remich von den teils übertierlieben Luxemburgern gemästet ( kann man das auf das spätrömische Dekadenzverhalten mancher dort zurückführen, die immer noch meinen „Mir senn eppes“ ? ) ziehen sich die putzigen Tierchen ans andere Ufer nach Deutschland zur Nachtruhe zurück …. Zu Hunderten ! …. Der Jagdpächter müsste eigentlich ne Abschussprämie erhalten ….. damit es bald richtig knallt. Muss sein. Bestandseindämmung. Zum Schutz der heimischen Flora und Fauna.
PS: Migration führt immer – zeitversetzt – zu Konflikten. In der Tier- …. und der GUTmenschenwelt. Regulierung … in beiden Bereichen … ist vernunftbasiert.
Danke für Ihren sehr guten Beitrag.
DIese krankheitsübertragenden Mistviecher gehören ausgerottet!