Großeinsatz bei Waldbrand: Schwierige Löscharbeiten wegen Explosionsgefahr

Ein Ende des Großeinsatzes ist noch nicht in Sicht. Die Einsatzkräfte kommen aber Stück für Stück voran.

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Foto: Kevin Schößler/dpa

TRAISEN/RÜDESHEIM. Die Löscharbeiten bei dem großen Waldbrand am Rotenfels im Kreis Bad Kreuznach gehen voran. Die Einsatzkräfte könnten wegen Explosionsgefahr aber weiter nicht alle betroffenen Bereiche des Waldes betreten, sagte ein Sprecher des Kreises.

Hintergrund ist, dass Teile des Gebiets am Rotenfels zum Ende des Zweiten Weltkriegs ein Sprengplatz für Munitionsreste von deutschen oder alliierten Streitkräften waren. Wie viel Munition noch im Boden liegt, ist nach Angaben des Innenministeriums nicht bekannt.

Die Evakuierung des Ortes Traisen war am Montagabend aufgehoben worden. Die Bewohner von Traisen und der Aussiedlerhöfe konnten zurückkehren. Das gesamte Waldgebiet blieb jedoch zunächst als Einsatzstelle abgesperrt, weil es dort noch Glutnester gab. Der Einsatz gegen das Feuer läuft seit Samstag. (Quelle: dpa)

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