Waldbrand: Evakuierung von Traisen aufgehoben

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Foto: dpa

TRAISEN – Die wegen des Waldbrands am Rotenfels im Kreis Bad Kreuznach verfügte Evakuierung des Ortes Traisen ist aufgehoben worden.

Das teilte die Kreisverwaltung mit. Der Brand sei dort ausgebrochen, wo die höchste Kampfmittelbelastung gewesen sei – und dort sei er auch zuerst erloschen.

«Die Stelle hat sich mittlerweile deutlich abgekühlt, sodass nach intensiver Abwägung auf Ebene der Einsatzleitung gemeinschaftlich die Entscheidung getroffen wurde, die Evakuierung von Traisen ab sofort aufzuheben», hieß es. Die Stelle der höchsten Munitionsbelastung sei seit mehr als 24 Stunden ausgebrannt.

Die Bewohner von Traisen und der Aussiedlerhöfe könnten zurückkehren. Weiter gesperrt blieben allerdings die Zufahrt zum Rotenfels mit den dahinterliegenden Anwesen sowie der Waldorfkindergarten. Das gesamte Waldgebiet werde als Einsatzstelle abgesperrt bleiben, weil es dort noch Glutnester gebe.

Teile des Gebiets am Rotenfels waren nach Angaben des Innenministeriums zum Ende des Zweiten Weltkriegs ein Sprengplatz für Munitionsreste von deutschen oder alliierten Streitkräften. Wie viel Munition noch im Boden liegt, sei nicht bekannt, sagte ein Ministeriumssprecher.

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