Luxemburg: Ruhestörungen, Diebstähle mit Gewalt, halsbrecherische Suff-Fahrt

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Foto: Police Grand-Ducale / Illustration

LUXEMBURG. Die Police Grand-Ducale meldet am heutigen Sonntag zahlreiche Ruhestörungen, zwei Diebstähle mit Gewalt sowie eine Alkoholfahrt im Großherzogtum.

Zwischen dem späten Abend des 27.6.2026 und dem frühen Morgen des 28.6.2026 wurden landesweit über 80 Ruhestörungen und 20 Streitigkeiten gemeldet. In den meisten Fällen konnte die Situation vor Ort geklärt werden.

Ferner wurde der Polizei in der zurückliegenden Nacht ein gewaltsamer Diebstahl in der Oberstadt gemeldet. Die Beamten trafen den Anrufer an der Kreuzung Grand-Rue/Rue Aldringen an. Dieser schilderte, dass er von einer Person festgehalten wurde, während eine andere ihm die Uhr vom Arm riss. Anschließend flüchteten sie in die Rue des Bain. Nach einer Täterfahndung konnten schließlich zwei mutmaßliche Täter gestellt werden. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Verhaftung der beiden Männer an. Ihre Mobiltelefone wurden beschlagnahmt.

Gegen 3.40 Uhr am 28.6.2026 stieß eine Patrouille in der Rue Antoine Meyer in Hollerich auf einen Mann, der auf sich aufmerksam machte und angab, von zwei Personen überfallen worden zu sein. Der Mann stand stark unter Alkoholeinfluss und konnte den Polizisten kaum zweckdienliche Informationen liefern.

Letztendlich begaben sich die Polizisten zu Fuß mit dem Opfer zum Tatort in den Park in der Route d’Esch. Der Mann konnte lediglich angeben, dass zwei Personen ihn zu Boden warfen, um ihm anschließend sein Mobiltelefon aus seiner Umhängetasche zu entwenden. Er wies eine Schürfwunde am Ellenbogen auf, die womöglich durch den Sturz verursacht wurde. Die Täter flüchteten in unbekannte Richtung.

Ermittlungen wurden aufgenommen.

Am 27.6.2026 wurde eine Polizeistreife gegen 23 Uhr in der Avenue des Alliés in Ettelbrück auf ein Fahrzeug aufmerksam, das rücksichtslos in den Kreisverkehr fuhr und anderen Verkehrsteilnehmern die Vorfahrt nahm. Als die Polizisten das Fahrzeug auf der B7 in Richtung Colmar-Berg einholten, mussten sie feststellen, dass es stark in Schlangenlinien gesteuert wurde.

Sie versuchten, das Fahrzeug auf die Abfahrt Colmar-Berg zu lotsen. Der Fahrer verstand die Anweisungen jedoch nicht und fuhr auf die Autobahn A7 weiter. Auf der Autobahn blieb der Fahrer schließlich auf dem Pannenstreifen stehen. Er wurde mehrmals aufgefordert, dem Polizeifahrzeug zu folgen. Nach mehreren Versuchen verstand der Fahrer schließlich, worum es ging, und folgte den Anweisungen. Das Fahrzeug konnte schließlich in die Rue de l’Industrie in Colmar-Berg gelotst und anschließend einer Kontrolle unterzogen werden. Der Fahrer war stark alkoholisiert. (Quelle: Police Grand-Ducale)

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