TRIER. Beim 61. Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ in Herzogenaurach gewann Maya Sharma vom Max-Planck-Gymnasium Trier am 30.5.2026 mit ihrem biologischen Forschungsprojekt „Reduzierung mikrobiologischer Oberflächengewässerbelastungen zur Trinkwassergewinnung“ den exzellenten Sonderpreis des Stockholm International Water Institutes.
Dies bedeutet für die Landessiegerin aus Rheinland-Pfalz, dass sie Deutschland beim internationalen Wettbewerb „Stockholm Junior Water Prize“ vertreten darf. Ein Beweis für ihre hervorragende Arbeit, in der Maya Sharma Flusswasser aus der Mosel auf Keimzahlen untersuchte und die Abhängigkeiten von Umweltfaktoren aufzeigte. Darauf basierend entwickelte sie einen einfachen und kostengünstigen Filter zur Reinigung des Wassers und benutzte als Filtermaterial Chitosan, ein natürliches Polymer. Dieses war in der Lage, sogar stark mikrobiell belastetes Wasser bis zur Trinkwasserqualität aufzubereiten. Somit legte Maya eine Grundlage für einen kompakten Wasserfilter für den mobilen Einsatz.
Betreut wurde Maya Sharma von Frau Lena Backes und Frau Eugenia Pagé sowie von Herrn Dr. Jurzik vom Institut für Hygiene und Infektionsschutz in Trier. (Quelle: Max-Planck-Gymnasium Trier)

















