“Ein Stück muss es schon weh tun” – SPD-Fraktionschefin hat Verständnis für Warnstreik

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Sabine Bätzing-Lichtenthäler. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

MAINZ. Die rheinland-pfälzische SPD-Fraktionschefin Sabine Bätzing-Lichtenthäler hat Verständnis für den Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr gezeigt. «Ein Stück muss es schon weh tun, sonst hat der Streik seinen Sinn verfehlt», sagte die SPD-Politikerin am Montag in Mainz. «Das Streikrecht ist ein ganz verbrieftes Arbeitnemer- und Arbeitnehmerinnenrecht», sagte sie zur Kritik aus der CDU und der Mittelstandsvereinigung an der Dimension des Warnstreiks. Es sei den Gewerkschaften schon zuzutrauen, «die Dinge so zu sehen, dass es angemessen ist», betonte Bätzing-Lichtenthäler.

Zu dem bundesweiten Verkehrswarnstreik hatten Verdi und die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) aufgerufen, um in ihren jeweiligen Tarifkonflikten höhere Löhne erstreiten. In Rheinland-Pfalz war das befürchtete Chaos im morgendlichen Berufsverkehr nach Polizeiangaben ausgeblieben.

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