Mutter (73) und Halbbruder (32) getötet: Mann kommt in Psychiatrie

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Ein 40-Jähriger kommt nach dem gewaltsamen Tod seiner Mutter und seines Halbbruders in ein psychiatrisches Krankenhaus. Dies teilte eine Sprecherin des Landgerichts Saarbrücken am Dienstag mit. Der Deutsche stand seit Freitag in einem Sicherungsverfahren wegen Totschlags vor Gericht und war bereits in einer Forensik untergebracht. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Es ist am Montag gesprochen worden. Die Kammer verzichtete auf einen weiteren, für Freitag geplanten Prozesstag.

Wie die Gerichtssprecherin mitteilte, leidet der Mann aus Saarbrücken nach den Ausführungen eines psychiatrischen Sachverständigen an einer paranoiden Schizophrenie. Es sei davon auszugehen, dass er die Tat in einem akuten Schub begangen habe. «Was Auslöser für die Tat war, blieb offen», so die Sprecherin.

Die Staatsanwaltschaft habe ebenfalls die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus beantragt, der Verteidiger darüber hinaus die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt.

Dem Mann war vorgeworfen worden, auf seine 72 Jahre alte Mutter im September 2019 in Dudweiler mehrmals mit einem Küchenmesser eingestochen zu haben. Anschließend soll er seinen 32-jährigen Halbbruder mit mindestens 20 Messerstichen getötet haben. Die Frau konnte zunächst aus ihrer Wohnung flüchten, starb jedoch vier Tage später in einem Krankenhaus. Laut Verteidiger hat sein Mandant «null Erinnerung» an den Vorfall.

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