Warum Affiliate Marketing zum Mainstream wird

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Affiliate Marketing ist ein Begriff, der seit einiger Zeit durch das Internet und die Medien geistert und von den meisten nicht verstanden wird. Was ist Affiliate Marketing überhaupt? Wer nutzt es? Warum wird es eingesetzt? Diese Fragen lassen sich nicht in drei Zeilen beantworten, aber es handelt sich auch nicht um Zauberei. Zuerst einmal sind beim Affiliate Marketing 3 Begriffe von äußerster Wichtigkeit – Werbetreibender, E-Publisher und Affiliate-Netzwerk. Lassen Sie uns zuerst diese Begrifflichkeiten klären.

Affiliate Marketing – das steckt dahinter

Werbetreibender und E-Publisher treffen sich im Affiliate-Netzwerk – oder?

Ausgangspunkt bei diesem Thema ist der Gedanke, dass sich Produkte und Dienstleistungen besser verkaufen lassen, wenn sie mit einer griffigen und einprägsamen Werbung verbunden sind. Zu diesem Zweck werden alle Arten von Medien eingesetzt, z. B. TV, Zeitungen und Zeitschriften, Werbeplakate und in zunehmendem Maße Internetseiten. Allerdings ist bei den herkömmlichen Medien immer mit hohen bis unerschwinglichen Preisen zu rechnen. Bestes Beispiel – beim amerikanischen Superbowl kostet die Ausstrahlung eines Werbespots von 30 Sekunden stolze 5 Mio. Dollar! Und auch, wenn im TV zur besten Sendezeit ein Werbespot geschaltet werden soll, muss man tief in die Tasche greifen.

Allerdings hat sich auch gezeigt, dass die Nutzung der herkömmlichen Medien nur bedingt sinnvoll ist, denn viele potenzielle Kunden schalten Werbung einfach ab oder überblättern sie in der Zeitung. Und selbst im Kino, wenn man nicht umschalten kann, schließt man einfach die Augen und hofft, dass der Werbeblock bald durchgelaufen ist. Aus diesem Grund suchen Werbetreibende schon seit langem nach einer neuen Möglichkeit zur Verbreitung von Werbematerial – und erfunden wurde das Affiliate Marketing. Affiliate ist ein Begriff, den wir aus dem Englischen übernommen haben. Er bedeutet „Tochterfirma“ oder „Partner“ und beschreibt die Beziehung von Werbetreibendem und E-Publisher, denn beide sind Partner. Der E-Publisher verfügt über eine Webseite, betreibt einen Blog oder eine andere Medien-Plattform. Der Werbetreibende kann jetzt seine Werbung direkt beim E-Publisher schalten.

Warum alle Beteiligten von Affiliate-Netzwerken profitieren

Aber welche Vorteile entstehen daraus? Ein wichtiger Vorteil ist, dass der Werbetreibende seine Reklame nicht mehr nach dem „Gießkannenprinzip“ ausschütten muss. Bei TV- oder auch Kinowerbung werden Anzeigen aller Art geschaltet, die nur in untergeordnetem Maß auf die Zielgruppe zugeschnitten sind. Sicherlich kann man anhand von Werbespots im Fernsehen einschätzen, auf wen das Fernsehprogramm gerade zugeschnitten ist – bei den Seifenopern am Nachmittag wird in den Werbepausen für Waschmittel, Shampoo und andere Artikel geworben, die für Frauen interessant sind. Und in den Werbepausen von Formel-1 und Fußball-Übertragungen tauchen Werbespots mit Autos und anderem Männerspielzeug auf. Aber das ist nur eine sehr oberflächliche Aufteilung.

Das Internet bietet hingegen eine unendliche Anzahl von Webseiten, die auf sehr spezielle Zielgruppen zugeschnitten sind, und so kann auch der Werbetreibende genau die Personen ansprechen, die seine Produkte wahrscheinlich kaufen werden. Damit haben aber auch Kleinunternehmen oder Start-Ups eine prima Möglichkeit, Werbung zu schalten, die genau auf die Zielgruppe zutrifft und kein Vermögen kostet. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Werbetreibende verschiedene Formen der Werbung einsetzen kann, z. B. Bilder, Videos, Banner usw. Diese können dann wiederum direkt mit dem Internetauftritt des Anbieters verlinkt werden, sodass der Interessent ein perfektes Verkaufserlebnis geboten bekommt. Und auch die Betreiber der Seiten, die E-Publisher, haben einen Vorteil, denn sie werden für das Schalten der Werbung bezahlt. So entwickelt sich das Partnerprogramm zu einer lukrativen Einnahmequelle.

Affiliate-Netzwerke – eine Win-Win-Situation

Wie bereits beschrieben, können vom Affiliate Marketing alle Seiten profitieren. Aber wie funktioniert das für E-Publisher, die ihren Blog oder ihre Seite zur Verfügung stellen? Zur Vergütung des E-Publishers stehen verschiedenen Methoden zur Verfügung:

– Pay per Click – eine Bezahlform, die häufig bei kurzfristigen Werbekampagnen benutzt wird. Hier erhält der E-Publisher eine Vergütung pro Klick auf das Werbemittel.

– Pay per Lead – bei dieser Bezahlform erhält der E-Publisher eine Vergütung, wenn ein Kunde tatsächlich Kontakt zum Verkäufer aufnimmt, um z. B. weitere Informationen anzufordern.

– Pay per Sale – wie der Name schon sagt, wird bezahlt, wenn der Kunde einen Kauf tätigt. Dabei kann der E-Publisher für einen Verkauf oder auch für Verkäufe über einen festen Zeitraum vergütet werden.

Weitere Provisionsmodelle sind Pay per View, Pay per Link oder Pay per Printout. In der jüngeren Vergangenheit gehen Werbetreibende auch dazu über, eine Kombination der oben genannten Bezahlformen anzubieten. Welche Form der Bezahlung angewendet wird, können die Werbetreibenden und die E-Publisher in Abhängigkeit von den Zielen der Werbekampagne festlegen. Wenn z. B. in kurzer Zeit eine breite Personengruppe erreicht werden soll, ist Pay per Click eine sinnvolle Methode, bei Dienstleistungen ist eher Pay per Lead die Bezahlform der Wahl. Diese neuen Marketingstrategien sind so erfolgreich, dass sie mittlerweile bis zu 30 % der Einnahmen eines E-Publishers ausmachen können. Damit haben beide Seiten einen Nutzen, der sich in Umsatzzahlen bemerkbar macht.

Eine Branche, die sich das Affiliate Marketing schon länger zunutze macht, sind Online-Casinos. Der große Vorteil ist hier, dass häufig Besucher von Online-Casinos als Affiliates tätig werden. Sie betreiben z. B. einen Blog oder lassen andere Spieler mittels Videos an ihren Spielen teilhaben. Da sie meist über viele Erfahrungen im Bereich Online-Glücksspiel verfügen, sind sie auch für potenzielle Spieler vertrauenswürdig, und so ist es sinnvoll, auf den Seiten dieser Blogger oder Spieler Werbung zu schalten – z. B. als Banner-Werbung. Über diese Seiten wird dann der Traffic ins Online-Casino erzeugt. Zu den qualitative hochwertigen Affiliate-Seiten, die mit Online-Casinos verbunden sind und den deutschen Markt bedienen, gehört z. B. http://www.casinobonusguru.de.

Die Vorteile des Affiliate Marketing – kurz zusammengefasst

Das Affiliate Marketing hat sich in den letzten Jahren massiv verbreitet und sogar eine weitere Branche hervorgebracht. Denn woher weiß ein Werbetreibender, wo er den passenden E-Publisher findet? Natürlich kann man Stunde und Stunde darauf verwenden und Internetseiten besuchen, um dann deren Betreiber anzuschreiben, aber das ist ineffektiv. Und an dieser Stelle kommen Affiliate-Netzwerke ins Spiel. Diese Plattformen, die über die notwendigen E-Publisher verfügen, bieten Werbetreibenden die Möglichkeit, den ersten Kontakt herzustellen. Eine der wichtigsten dieser Plattformen, Admitad, bietet aber heutzutage noch viel mehr als diesen Erstkontakt. Für die Plattform arbeiten die verschiedensten Werbefachleute, die auch beim Entwurf von Werbekampagnen usw. helfen. Damit ergibt sich für alle Unternehmen, die auch online vertreten sind – und das sind heute die meisten Anbieter von Waren und Dienstleistungen – die wunderbare Möglichkeit, alle Aufgaben mit einem Mal zu erledigen.

Wenn eine Affiliate-Partnerschaft etabliert wurde, lässt sich deren Erfolg auch leicht nachverfolgen. Mittels verschiedener Messmethoden und Tracking weiß der Werbetreibende, ob er seine Zielgruppe erreicht hat und ob die Werbekampagne Erfolgt zeigt. Darüber hinaus wird die Bezahlung nur im Erfolgsfalle fällig. Das spornt natürlich auch den E-Publisher an, seine Seite zu pflegen und Interessenten zu generieren. Und letztendlich freut sich auch der Käufer eher über zielgerichtete Werbung, die seinen Interessen entspricht, als über das 10. Werbeblatt, das ungelesen in den Papiermüll wandert. So ist Werbung weitaus sinnvoller als beim Gießkannen-Prinzip, bei dem nicht sicher ist, ob die Zielgruppe überhaupt erreicht wird. Dafür lohnt es sich wahrhaftig nicht, Unmengen von Geld zu investieren.

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