12 Tonnen zu schwer: Polizei Trier stoppt massiv überladenen Holztransport

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Foto: Polizei Trier

SPANGDAHLEM. Beamten der Schwerlastkontrollgruppe des Polizeipräsidiums Trier stoppten am gestrigen Mittag auf der BAB A 60 bei Spangdahlem einen Holztransport aus Luxemburg, der mit Buchenstämmen beladen war. Der Holztransport war auf dem Weg nach Belgien in ein Sägewerk und schon der erste äußerliche Eindruck lies nichts Gutes erahnen: Im Rahmen der Kontrolle erhärtete sich dann der Verdacht, dass der Transport deutlich überladen sein könnte, heißt es von der Polizei.

Die deutliche Überladung bestätigte sich bei einer Verwiegung auf einer Waage, denn es wurde bei dem Holztransport ein Gesamtgewicht von über 52 Tonnen, d.h. über 30 Prozent Überladung, festgestellt. Die Weiterfahrt wurde umgehend untersagt und erst wieder gestattet, nachdem der Fahrer einen Teil der Buchenstämme an geeigneter Örtlichkeit abgeladen hatte und das erlaubte Gesamtgewicht von 40 Tonnen erreicht wurde. Zudem wurde auch aufgrund der erhöhten Diebstähle von Holz aus Wäldern überprüft, ob der Transport seine Rechtmäßigkeit hatte, was gegeben war.

Foto: Polizei Trier

Den Fahrer erwartet nun ein hohes Bußgeld und gegen das Unternehmen, wird ein Verfahren eingeleitet, wobei der erzielte Frachterlös eingezogen wird. Im Rahmen weiterer Kontrollmaßnahmen wurde bei einem deutschen Gefahrguttransport auf der BAB A 1 bei Salmtal eine unzureichende Kennzeichnung der orangefarbenen Warntafeln an einem Sattelzug festgestellt. Gemäß den Bestimmungen des ADR/Gefahrgutrechts müssen gefährliche Güter entsprechend mit orangefarbene Warntafeln gekennzeichnet werden. Nachdem die unzureichende Kennzeichnung in Ordnung gebracht wurde, konnte die Weiterfahrt gestattet werden.

Alleine die unzureichende Kennzeichnung des Gefahrguttransports zieht ein Bußgeld von bis zu 300 Euro für Fahrer und Beförderer nach sich. (Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Trier)

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