3G statt 2Gplus, Ende der Sperrstunde etc.: Luxemburg lockert Corona-Beschränkungen

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Xavier Bettel, Premierminister von Luxemburg. Foto: Aris Oikonomou/Pool AFP/AP/dpa/Archivbild

LUXEMBURG. Da die Krankenhäuser im Großherzogtum sich aufgrund der milderen Verläufe der Omikron-Variante in einer guten Lage befänden, habe seine Regierung Lockerungen beschlossen, erklärte der luxemburgische Premierminister Xavier Bettel gestern vor Pressevertretern.

Restriktionen im Privatbereich werden aufgehoben; die Quarantäne für Kontaktpersonen entfällt. Ungeimpfte Kontaktpersonen von Infizierten müssen allerdings fünf Tage lang Selbsttests durchführen und FFP2-Masken tragen. 2Gplus wird durch 3G ersetzt. Die Sperrstunde für Gastro-Betriebe entfällt. Diskotheken dürfen wieder öffnen. Am Arbeitsplatz soll allerdings weiter getestet werden.

Bettel erklärte, an den Plänen für eine Impfpflicht festhalten zu wollen. Die Impfung stelle den besten Schutz gegen schwere Verläufe dar. Nur ihr sei es zu verdanken, dass die Lockerungen möglich werden.

Gesundheitsministerin Lenert fügte hinzu, trotz nach wie vor hoher Infektionszahlen sei der Höhepunkt der Omikron-Welle überschritten. Daher wolle man jetzt schrittweise aus der Krise herauskommen. Sorgen bereiten der Ministerin die vielen coronabedingten Ausfälle am Arbeitsplatz.

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