124 Millionen für Digitalisierung in rheinland-pfälzischen Krankenhäusern

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Eine Pflegekraft geht auf einer Intensivstation über den Flur. Foto: Fabian Strauch/dpa/Symbolbild

MAINZ. Für mehr Digitalisierung in rheinland-pfälzischen Krankenhäusern fließen neue Millionensummen. Bis Ende 2021 konnten die Bundesländer dafür Förderanträge beim Bundesamt für Soziale Sicherung mit Sitz in Bonn stellen, wie das Landesgesundheitsministerium in Mainz am Samstag mitteilte. Von 271 rheinland-pfälzischen Anträgen seien bereits 136 mit einer Zusage von insgesamt 124 Millionen Euro bewilligt worden. Damit sei das Land «bundesweit an der Spitze bei der Umsetzung des Verfahrens».

Die Kliniken setzen diese Fördermittel des Krankenhauszukunftsfonds laut Ministerium vor allem für «moderne Notfallkapazitäten und verschiedene Digitalisierungsmaßnahmen» ein. Der Bund zahle 70 und das Land 30 Prozent der Fördersummen. Der rheinland-pfälzische Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD) betonte: «Nicht erst die Pandemie hat uns allen deutlich gemacht, wie wertvoll unsere Krankenhäuser im Land sind.» (dpa)

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