Wiederaufbau im Ahrtal: Bauwirtschaft sieht Verwaltung schlecht aufgestellt

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Die Ruine der historischen Bogenbrücke über der Ahr in Rech. Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild

MAINZ. Die rheinland-pfälzische Bauwirtschaft zeigt sich zuversichtlich, dass die Branche den Wiederaufbau im Ahrtal nach der Flutkatastrophe vom vergangenen Sommer stemmen kann. «Die Probleme werden nicht bei den Kapazitäten der Unternehmen, sondern bei der Verwaltung liegen», sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbands Bauwirtschaft Rheinland-Pfalz, Thomas Weiler, der Deutschen Presse-Agentur. «Auf diese Mammutaufgabe sind die Auftraggeber und Planer nur unzureichend vorbereitet. Es fehlt einfach an Personal.»

Er fügte hinzu: «Das und nicht die spätere Abwicklung werden deshalb das Nadelöhr sein, wenn der Wiederaufbau im Ahrtal zeitnah gelingen soll.» Weiler ist als Fachmann für Bauvertrags- und Umweltrecht ständiges Sachverständigen-Mitglied in der Enquete-Kommission des Landtags zu Konsequenzen aus der Flutkatastrophe.

Im Verband Bauwirtschaft Rheinland-Pfalz sind über 1200 Unternehmen mit rund 35.000 Beschäftigten organisiert. Zu seinen Mitgliedern zählt der Verband nach eigenen Angaben Unternehmen aller Größen – vom kleinen Handwerksbetrieb über mittelständische Bauunternehmen bis hin zu Baukonzernen aus den Bereichen Hochbau, Tiefbau, Straßenbau sowie Ausbau. (dpa)

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