Eintracht Trier: DFB-Pokal Auslosung am Samstag – Auf diese 32 Gegner kann der SVE treffen

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DAs altehrwürdige Moselstadion in Trier; Foto: lokalo.de (se)

TRIER. Für Eintracht Trier steht am Wochenende der nächste große Pokal-Moment an: Die Auslosung der 1. Hauptrunde im DFB-Pokal 2026/27. Nach dem 1:0 im Rheinlandpokal-Finale gegen TuS Koblenz ist der SVE zurück auf der großen Pokalbühne. Die wichtigste Frage an der Mosel lautet jetzt: Wer kommt ins Moselstadion?

Die Auslosung findet am Samstag, 6. Juni 2026, im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund statt. Die Sportschau überträgt ab 18 Uhr live im Ersten. Losfee ist der frühere Bundesliga-Schiedsrichter Deniz Aytekin, moderiert wird die Sendung von Malte Völz.

So läuft die DFB-Pokal-Auslosung

Der Modus ist klar: In der ersten Runde gibt es zwei Lostöpfe mit je 32 Teams. Eintracht Trier gehört als Rheinlandpokalsieger zum Amateurtopf. Aus diesem Topf werden die Mannschaften zuerst gezogen – und sie haben Heimrecht. Für den SVE bedeutet das: Egal, welcher Gegner kommt, gespielt wird im Moselstadion.

Zwischen Nostalgie und Kult – Fensterplatz beim Pokalfinale sorgt für Gesprächsstoff

Im Profitopf liegen alle 18 Bundesligisten der vergangenen Saison sowie die 14 bestplatzierten Teams der 2. Bundesliga. Genau aus diesem Kreis kommt also der Gegner von Eintracht Trier.

Diese Gegner kann Eintracht Trier zugelost bekommen

Für Eintracht Trier kommen exakt diese 32 Teams infrage:

FC Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig, VfB Stuttgart, TSG Hoffenheim, Bayer Leverkusen, SC Freiburg, Eintracht Frankfurt, FC Augsburg, 1. FSV Mainz 05, Union Berlin, Borussia Mönchengladbach, Hamburger SV, 1. FC Köln, Werder Bremen, VfL Wolfsburg, 1. FC Heidenheim, FC St. Pauli, FC Schalke 04, SV Elversberg, SC Paderborn, Hannover 96, SV Darmstadt 98, 1. FC Kaiserslautern, Hertha BSC, 1. FC Nürnberg, VfL Bochum, Karlsruher SC, Dynamo Dresden, Holstein Kiel, Arminia Bielefeld und 1. FC Magdeburg.

Die größten Zugpferde liegen auf der Hand: Bayern, Dortmund, Leverkusen, Köln, Schalke oder Mainz würden das Moselstadion sofort elektrisieren. Besonders reizvoll aus regionaler Sicht wäre natürlich der 1. FC Kaiserslautern. Ein ganz großes Los wäre auch Borussia Dortmund, alleine schon wegen der Pokalgeschichte zwischen beiden Klubs.

Bayern oder Dortmund? Dann wird später gespielt

Für zwei mögliche Gegner gilt bereits jetzt eine Besonderheit: FC Bayern München und Borussia Dortmund würden ihre Erstrunden-Partien nicht am regulären August-Wochenende austragen, sondern erst am 1. oder 2. September 2026. Hintergrund ist der Franz-Beckenbauer-Supercup zwischen beiden Klubs am 22. August. Für Eintracht Trier hieße ein Los gegen einen dieser beiden Topklubs also: noch länger warten – aber auch noch mehr bundesweite Aufmerksamkeit durch entsprechende Live-Übetragungen.

Wann wird die 1. Runde gespielt?

Die erste Hauptrunde des DFB-Pokals ist überwiegend für den Zeitraum 21. bis 24. August 2026 angesetzt. Die beiden Spiele mit Bayern und Dortmund werden – wie erwähnt – auf 1. und 2. September verschoben. Das Finale steigt am 29. Mai 2027 in Berlin.Eintracht Trier im DFB-Pokal: Die Bilanz

Warum die Auslosung für Trier so wichtig ist

Sportlich ist jedes Pokallos reizvoll. Wirtschaftlich gibt es aber natürlich Unterschiede. Ein Gegner wie Bayern, Dortmund, Köln und Schalke verspricht deutlich mehr mediale Aufmerksamkeit und ein volles Moselstadion. Gleichzeitig ist aber schon die Teilnahme lukrativ: Laut DFB-Wettbewerbsinformationen gibt es für die 1. Runde 211.886 Euro Prämie. Für einen Regionalligisten ist das ein sehr relevanter Betrag.

Wie Fans die DFB-Pokal-Auslosung sehen können

Die Auslosung läuft am Samstag ab 18 Uhr live im Ersten. Zusätzlich dürfte sie über die üblichen ARD-Kanäle abrufbar sein.

Am Ende bleibt damit vor allem eine Frage: Kommt der große Kracher – oder ein Gegner, gegen den Eintracht Trier tatsächlich vom nächsten Pokal-Coup träumen darf? Die Antwort gibt es am Samstagabend.

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