Marienhaus Hermeskeil: Schulterschluss für die Gesundheitsversorgung in der Region

Marienhaus Campus Hermeskeil und Kommunalpolitik planen ganzheitliches Netzwerk
 Hermeskeil.

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Marienhaus Campus Hermeskeil. Foto: Joachim Gies

HERMESKEIL. Mit Blick auf eine zukunftssichere medizinische Versorgung in der Region haben die Geschäftsführung und das Direktorium des Marienhaus Campus Hermeskeil Vertreter der Kommunalpolitik und des Landkreises zum Austausch eingeladen.

Aus diesem Treffen entstand die Initiative, ein regionales Netzwerk aufzubauen, das alle relevanten Akteurinnen und Akteure einbindet – von niedergelassenen Ärzten über Rettungsdienste bis hin zu Partnern aus Therapie, Pflege und Prävention sowie die Kommunalverwaltungen. Das gemeinsame Ziel: Die Gesundheitsversorgung im Hochwald und im Landkreis insgesamt nachhaltig zu stärken.

Ein weiteres Thema war die Frage, wie die Region auch für potenzielle Fachkräfte attraktiver gestaltet werden kann. Denn eine gute Versorgung gelingt langfristig nur, wenn qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewonnen und gehalten werden können. Die enge Zusammenarbeit mit der Kommunalpolitik soll auch hierzu neue Impulse setzen.

In den kommenden Monaten werden weitere Abstimmungstermine folgen, um konkrete Maßnahmen und gemeinsame Projekte zu erarbeiten. Für den Standort Hermeskeil ist dies ein wesentlicher Schritt, um seine Rolle als Regioklinik weiter auszubauen und sichtbarer in der Region zu verankern.

Die Marienhaus-Gruppe

Die Marienhaus-Gruppe ist einer der großen christlichen Träger sozialer Einrichtungen in Deutschland. Rund 14.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen sich in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland tagtäglich um das Wohl der Menschen. Die Gruppe betreibt Kliniken an 15 Standorten, 4 medizinische Versorgungszentren, 18 Einrichtungen für Menschen im Alter, 2 Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen an 3 Standorten, 14 stationäre und ambulante Hospize, 9 Bildungseinrichtungen sowie weitere 4 Einrichtungen. In den Einrichtungen der Marienhaus-Gruppe werden jährlich mehr als 500.000 Menschen stationär und ambulant behandelt, in den Langzeiteinrichtungen etwa 2.000 Menschen betreut. Die Marienhaus GmbH übernimmt dabei die Steuerung der Marienhaus-Gruppe. Die Geschäftsführung liegt bei Sebastian Spottke (Vorsitzender), Alexander Schuhler und Christoph Wagner.

Marienhaus Campus Hermeskeil

Der Marienhaus Campus Hermeskeil bietet ein breites medizinisches Angebot in der Region. Dazu gehört das St. Josef Krankenhaus mit 20 Betten für eine interdisziplinäre stationäre Behandlung und die Tagesklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik mit 40 Plätzen. Zusätzlich ist ein Medizinisches Versorgungszentrum mit zahlreichen Facharztpraxen Teil des Marienhaus Campus sowie eine geriatrische Reha mit 70 Betten. Ein ambulantes OP-Zentrum am Campus Hermeskeil wird in enger Kooperation mit dem Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen in Trier geführt. (Quelle: Marienhaus GmbH)

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