Gebühren-Wahnsinn in Trier: Für Terrassen zahlen Gastronomen hier landesweit am meisten!

0
Tisch Gastronomie
Foto: dpa

TRIER. Tische und Stühle raus, Gäste bewirten, Sommergeschäft mitnehmen – für Gastronomen ist Außengastronomie ein wichtiger Faktor. Doch in Trier ist das besonders teuer: Nach einem Vergleich des Bundes der Steuerzahler Rheinland-Pfalz erhebt Trier unter den zehn größten Städten im Land die höchste sogenannte Terrassengebühr.

Trier liegt mit 1.563 Euro an der Spitze

Für einen Musterbetrieb mit 25 Quadratmetern Außengastronomie während der fünfmonatigen Hauptsaison von Mai bis September werden in Trier 1.563 Euro fällig.

Damit liegt die Stadt landesweit vor Speyer mit 1.375 Euro und Kaiserslautern mit 963 Euro.

Worms deutlich günstiger

Am anderen Ende des Vergleichs steht Worms. Dort beträgt die Sondernutzungsgebühr laut Bund der Steuerzahler nur 250 Euro.

Der Durchschnitt der zehn betrachteten Städte liegt bei 813 Euro. Trier liegt damit fast doppelt so hoch wie der Durchschnitt.

Was ist die Terrassengebühr?

Die sogenannte Terrassengebühr ist eine Sondernutzungsgebühr. Sie fällt an, wenn Gastronomen öffentliche Flächen vor ihrem Lokal nutzen möchten – etwa für Tische, Stühle oder Sonnenschirme.

Gerade in Innenstädten ist Außengastronomie für viele Betriebe ein wichtiger Bestandteil des Geschäfts. Zugleich schwanken die Gebühren von Stadt zu Stadt offenbar deutlich.

Vergleich anhand eines Musterbetriebs

Der Vergleich des Bundes der Steuerzahler bezieht sich auf einen Musterbetrieb mit 25 Quadratmetern Außengastronomie in bester Innenstadtlage und einer Nutzung während der Hauptsaison von Mai bis September.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.