KOBLENZ/SARMERSBACH. Nach umfassender Prüfung des Antrags hat die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord nun grünes Licht gegeben: Die „wpd Windpark Sarmersbach Repowering GmbH & Co. KG“ darf auf dem Gebiet der Gemeinde Sarmersbach im Kreis Vulkaneifel vier neue Windenergieanlagen bauen und betreiben. Die fünf bestehenden Anlagen sollen zurückgebaut werden.
Um mögliche Auswirkungen auf die Umwelt zu berücksichtigen, wurden 27 Fachstellen befragt. Die Genehmigung ist ab dem 5. Mai 2026 einsehbar. Umwelt- und Naturschutz, Verkehr, Geologie, Denkmalschutz, Archäologie, Wetter, Sicherheit, Energieversorgung sowie Baurecht- und Landesplanung: Bei der Entscheidung, ob und wie eine Windenergieanlage gebaut und betrieben werden darf, betrachtet die SGD Nord zahlreiche Faktoren. Die Informationen bezieht die Obere Landesbehörde dabei unter anderem von Fachbehörden, Kreisverwaltungen und wissenschaftlichen Institutionen. Auch im Fall der Windenergieanlagen, die nun genehmigt wurden, ist eine solch umfassende Prüfung erfolgt.
Genehmigung öffentlich einsehbar
Drei der vier geplanten Anlagen verfügen über eine Nennleistung von je 7.200 Kilowatt und eine Gesamthöhe von je 250 Metern. Das vierte Windrad misst 229 Meter und verfügt über eine Nennleistung von 5.600 Kilowatt. Die fünf bestehenden Anlagen mit einer Nennleistung von je 2.000 Kilowatt sollen entsprechend zurückgebaut werden. Die Genehmigung ist gemeinsam mit weiteren Unterlagen im Zeitraum 5. Mai bis 18. Mai 2026 unter folgendem Link einsehbar: www.s.rlp.de/Q3Tcc6F.
Aktuelle Zahlen zum Ausbau
Die SGD Nord ist seit Juni 2023 für die immissionsschutzrechtliche Genehmigung von Windenergieanlagen im nördlichen Rheinland-Pfalz zuständig. Dabei verfolgt sie das Ziel, Anträge möglichst effizient und rechtssicher zu bearbeiten, um den Ausbau Erneuerbarer Energien zu fördern. Über den aktuellen Stand beim Ausbau Erneuerbarer Energien im Bereich der SGD Nord informieren das Energieportal der SGD Nord, der Energieatlas Rheinland-Pfalz sowie das Marktstammdatenregister. (Quelle: SGD Nord)
















Wir brauchen Kernenergie Spaltung, später Fusion und keine Windräder. Das wird so oder so die Zukunft sein. Dieser ganze Enegiewende-Wahnsinn muss aufhören.
Das Gegenteil ist der Fall! Weiter so.
Klar doch, ganz bestimmt! =D
Die gute, saubere Kernenergie hat uns bislang noch nie Ärger gemacht und um den Müll können sich ja irgendwann andere Generationen mal Gedanken machen. Die lassen sich dann schon was einfallen. Und dann auch noch so lukrativ…
Aber von Wahnsinn reden, herrlich!
Machen Sie die Augen auf, Deutschland rast ungebremst auf den deindustrialisierten und sozialistischen Staat zu. Auch wegen einer falschen Energiepolitik. Die Eliten flüchten bereits zu Hauf in die modernen und innovativen Regionen dieser Welt, wo die Zukunft bereits begonnen hat. Ich kann diese Sehnsucht nach einer bankrotten DDR 2.0 nicht verstehen. Auch der öffentliche Dienst, der diesen Staatsweg weitgehend stützt, muss sich klar sein, dass das Staatsgeld von den den „Nichtöffentlichen“ erst verdient werden muss, bevor es in den Staatssack fliest. gell
Wo kommen denn diese kruden Phantasien her? Vor allem ein Vergleich zur ehem. DDR ist derart an den Haaren herbeigezogen, dass sich der Kommentar schon damit fachlich disqualifiziert.
Wir sind und bleiben nach wie vor eine Industrie-Nation – daran ändert auch die Energiepolitik in dem Sinne nichts. Es geht um Energieerzeugung, nicht um den Fokus unserer Wirtschaft.
Und wo ist denn der Wandel in einen sozialistischen Staat? Ich sehe eher das Gegenteil…
Dann: welche Eliten? Wer genau? Wohin?
Ich kann ebenfalls dieses ganze Geschwurbel nicht mehr hören. Es läuft eine Menge falsch, gar keine Frage. Aber auf eine andere Art und Weise. Und nur weil es eine Weiterentwicklung gibt, ist das per se nichts Schlechtes. Wir sehen es doch gerade am aktuellen Beispiel: Ein seniles Kleinkind fängt Streit mit dem Iran an, der zückt seine Karte und macht die Straße von Hormuz dicht – die ganze Welt leidet seither unter den erhöhten Kosten für Kraftstoff und natürlich auch Heizöl.
Jeder, der davon aktuell unabhängig ist, weil er eine Wärmepumpe zu Hause hat, mithilfe einer PV-Anlage selbst Strom generiert und dann möglicherweise noch ein E-Auto hat, hat es aufgrund dieser Unabhängigkeit eindeutig besser.
Unsere Politik hat genügend andere Defizite, streiten und kümmern sich um Unsinn, die Bevölkerung wird natürlich wieder zur Kasse gebeten, während sie sich mit allen anderen Vorzügen die Bezüge selbst erhöhen. Sie sind sich selbst die Nächsten, anstatt tatsächlich vernünftige Entscheidungen zu treffen. „Positive“ Dinge werden lediglich für Wahlzwecke rausgeholt, aber doch nicht umgesetzt. Wir haben so viele Probleme in diesem Land, dass die Energiepolitik nur ein bescheidenes Ablenkungsmanöver ist, weil man damit Stimmung machen kann, während andere Länder längst die Vorteile erkannt und umgesetzt haben, ohne Einschränkungen und ohne Drama.
Merlin, dein Kommentar ist ein Paradebeispiel dafür, wie man politische Realität ausblendet, um sich in einer bequemen Illusion einzurichten. Du nennst die Warnungen „krude Phantasien“, aber deine Gelassenheit basiert nicht auf Analyse, sondern auf Ignoranz gegenüber den strukturellen Entwicklungen, die längst sichtbar sind.
Die Deindustrialisierung ist real – deine Verharmlosung nicht. Es ist bemerkenswert, wie du mit einem Satz ganze Branchenentwicklungen wegwischst.
Unternehmen wandern ab, Investitionen werden gestoppt, Produktionslinien verlagert.
Das ist kein „Narrativ“, sondern ein messbarer Trend.Dass du das nicht wahrhaben willst, macht es nicht weniger real.
Der DDR‑Vergleich ist eine strukturelle Warnung – du verstehst ihn wörtlich. Niemand behauptet, wir lebten in einer Diktatur.
Es geht um die Richtung, nicht um den Endpunkt:
Überregulierung, staatliche Lenkung, moralische Kontrolle, ideologische Überhöhung politischer Ziele.
Wenn du das nicht erkennst, zeigt das nur, wie normalisiert diese Tendenzen bereits sind.
Deine Energieargumentation ist naiv. Du tust so, als sei Energiepolitik ein Nebenschauplatz.
Für ein Industrieland ist sie das Fundament. Wenn Energie künstlich verteuert wird, verliert die Industrie ihre Basis.
Das ist keine Meinung, sondern ökonomische Grundlogik.
Wokismus ist kein Randphänomen, sondern ein kulturelles Steuerungsinstrument. Du ignorierst völlig, wie stark moralische Ideologie inzwischen politische Entscheidungen, Medien, Bildung und Verwaltung prägt. Das ist kein Fortschritt, sondern eine intellektuelle Verengung, die Kritik delegitimiert und Debatten erstickt.
Der öffentliche Dienst lebt von Wertschöpfung – nicht umgekehrt!
Dass du diesen simplen Zusammenhang als „Geschwurbel“ abtust, zeigt, wie tief das Missverständnis sitzt.
Ein Staat kann nur verteilen, was vorher von der Marktwirtschaft erwirtschaftet wurde.
Wenn der produktive Sektor schrumpft, während der Staat wächst, entsteht ein Ungleichgewicht, das du nicht wegreden kannst.
Dein Wärmepumpen‑Argument ist ein Ablenkungsmanöver. Ein paar private PV‑Anlagen ersetzen keine nationale Energiepolitik.
Industrie, Logistik, Chemie, Stahl – all das braucht Energie in Größenordnungen, die deine Beispiele nicht einmal ansatzweise abdecken.
Das ist technischer Realismus, kein Alarmismus.
Kritik als „Geschwurbel“ abzutun, ist intellektuell billig.
Du sagst selbst, dass vieles falsch läuft. Dann ist es absurd, diejenigen zu diskreditieren, die genau darauf hinweisen.
Kritik ist kein Problem – sie ist notwendig.
Blindes Wegwischen ist das eigentliche Problem.