TRIER/ULM. Eintracht Trier verliert seinen beliebten Stammtorhüter: Radomir Novaković wechselt zum SSV Ulm 1846 Fußball und unterschreibt dort einen Vertrag bis 2028. Der Abgang kommt für viele Fans überraschend, schließlich hatte der SVE den Vertrag mit dem Keeper erst im Mai 2025 bis 2027 verlängert.
Wechsel offenbar per Ausstiegsklausel
Nach Informationen des Trierischen Volksfreunds wird der Transfer möglich, weil Novaković eine in seinem Vertrag hinterlegte Ausstiegsklausel nutzt. Für Eintracht Trier soll demnach eine Ablöse fällig werden, die sich im niedrigen fünfstelligen Euro-Bereich bewegen dürfte.
Für die Trierer Eintracht ist der Wechsel ein spürbarer Einschnitt. Novaković war an der Mosel nicht nur Stammtorhüter, sondern galt nach seiner Vertragsverlängerung im Mai 2025 eigentlich als Teil der längerfristigen Planung. Der Verein hatte damals von „Kontinuität im Tor“ gesprochen.
Ulm holt Erfahrung für das Tor
Der 26-jährige Torhüter ist 1,92 Meter groß und bringt Erfahrung aus mehreren Ländern und Ligen mit. Geboren wurde Novaković in Mönchengladbach, spielte zunächst in Serbien und später in der Jugend unter anderem für Borussia Mönchengladbach. Weitere Stationen waren Roda Kerkrade, der FC Inđija, Agia Napa, Schalke 04 II und Alemannia Aachen.
Mit Aachen stieg Novaković 2024 in die 3. Liga auf, anschließend wechselte er zu Eintracht Trier. Hier wurde er in diesem Sommer Rheinland-Pokalsieger.
Eintracht muss im Tor neu planen
Ulms Sportdirektor Murat Isik lobt Novaković als Torhüter mit „super Ausstrahlung“ und verweist auf dessen Erfahrung in unterschiedlichen Ligen. Novaković selbst spricht von einer neuen Herausforderung und einem klaren sportlichen Weg, der ihn überzeugt habe.
Für Eintracht Trier bleibt nun die zentrale Frage: Wie stellt sich der SVE im Tor neu auf?
















