Trierer Fußgängerzone: Jetzt sollen Pflanzkübel und Bänke mehr Sicherheit bringen

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Die Poller am Domfreihof sind Bestandteil des Urbanen Sicherheitskonzepts, mit dem die Zufahrt in die Fußgängerzone besser kontrolliert werden soll. Foto: Trierer Rathaus Zeitung

Trier. Nach der riskanten Trunkenheitsfahrt in der Trierer Innenstadt Anfang Juli setzt die Stadt Trier nun neue Maßnahmen um, um die Fußgängerzone für Fußgänger sicherer und klarer abzugrenzen. Ab Mittwoch beginnen die Arbeiten zur optischen Verengung der Einfahrten in die Fußgängerzone – unter anderem an der Einfahrt von der Kaiserstraße in die Neustraße.

Pflanzkübel & Bänke als klare Markierung

Laut Stadtverwaltung sollen Pflanzkübel und Sitzbänke an bislang ungesicherten Einfahrten aufgestellt werden, um für Autofahrer deutlicher zu kennzeichnen, dass sie sich hier in einem Fußgängerbereich befinden. Diese Elemente dienen nicht nur der Optik, sondern auch als physische Barriere: Fahrzeuge sollen automatisch langsamer fahren und besser abschätzen können, dass sie hier nichts verloren haben.

Die Stadt betont, dass die neuen Elemente typische Gestaltungselemente für Fußgängerzonen seien und zusätzlich die Aufenthaltsqualität steigern sollen.

Einsatzfahrzeuge weiterhin durchfahrtsfähig

Die Maßnahme wurde in Abstimmung mit Feuerwehr und Polizei geplant. So bleibt die Durchfahrtsbreite groß genug, damit Rettungsdienste, Polizei, Müllabfuhr und Lieferverkehr die Bereiche weiterhin problemlos anfahren können. Sondernutzungsflächen von Gastronomie oder Geschäften sind nicht betroffen.

Anwohner werden informiert

Alle Anlieger in den betroffenen Bereichen werden vorab über Hauswurfsendungen durch das Innenstadtmanagement informiert. Die verwendeten Pflanzkübel und Sitzbänke stammen teilweise von anderen städtischen Standorten und werden auf öffentlichen Flächen positioniert.

Neben der verbesserten Sicherheit erfüllen die neuen Barrieren auch den Zweck, die Geschwindigkeit von Fahrzeugen mit Ausnahmegenehmigung weiter zu reduzieren.

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