TRIER. Der Trierer Bischof Stephan Ackermann hat einem Bistumspriester wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs die Ausübung seines priesterlichen Dienstes untersagt. Zudem wurde dem Mann verboten, Kontakt zu Kindern und Jugendlichen zu suchen, wie das Bischöfliche Generalvikariat am Montag in Trier mitteilte.
Der Geistliche sei seit vergangenem Donnerstag vom Dienst freigestellt und aufgefordert worden, sich von der Pfarreiengemeinschaft fernzuhalten und andernorts aufzuhalten.
Hintergrund sind nach Angaben des Bistums Vorwürfe sexueller Übergriffigkeiten, die sich in den frühen 1990er Jahren ereignet haben sollen. Eine kirchenrechtliche Voruntersuchung wurde bereits Ende 2021 eingeleitet. Das Bistum habe direkt nach Kenntnisnahme der Vorwürfe die Staatsanwaltschaft informiert, hieß es. Das seitdem ruhende kirchliche Voruntersuchungsverfahren werde nun fortgeführt. Das Pastoralteam sowie die Gremien vor Ort seien informiert, die Seelsorge werde sichergestellt.

















Nix Neues von dem Verein!Jeder der die mitfinanziert macht sich mitschuldig!
Leider wird die kriminelle kirchliche Obrigkeit auch noch von unseren Steuergeldern bezahlt. Selbst wenn man aus der Kirche ausgetreten ist.
30EUR die sich lohnen:
https://www.test.de/gewusst-wie-kirchenaustritt-5942008-0/
„Große Empathie mit den Missbrauchsopfern
Als ab 2008 zahlreiche Fälle sexuellen Missbrauchs durch Kleriker aufgedeckt wurden, zeichnete sich der Papst durch große Empathie mit den Opfern aus. Die feministische Opferorganisation „Zartbitter e. V.“ mit Sitz in Köln schrieb 2009 über den Papst: „Er reduziert sein Engagement nicht nur auf die Schadensbegrenzung für die Institution Kirche, sondern erkennt die Schwere des Leidens der Opfer an und übernimmt als Oberhaupt der Kirche die Verantwortung für die sexuellen Gewalttaten und das oftmals miserable Krisenmanagement der Kirche. Die emphatische Vorgehensweise des Papstes im Kontakt mit den Opfern und die Wortwahl seiner öffentlichen Erklärungen überzeugen: Benedikt ist es ein menschliches Anliegen, den Opfern gerecht zu werden.“
Solche Stimmen blieben lange in der Minderheit. Zu verlockend war es für liberale Medien, den antikatholischen Furor zu bedienen. Der Eindruck wurde erweckt, als ob das Problem Päderastie ein Problem des katholischen Zölibats sei. Diese Stoßrichtung wurde im Eigeninteresse auch vehement von den progressiven Parteiungen in Kirche und Theologie unterstützt. Erst in den letzten Jahren wird offenbar, wie sehr die Diagnose Benedikts richtig war und ist, dass die Missbrauchswelle aufs Engste mit dem entfesselten Hedonismus verknüpft ist, mit dem sich weite Teile insbesondere der liberalen gesellschaftlichen Milieus arrangiert haben. In der evangelischen Kirche ist inzwischen übrigens offenbar, dass die Zahl der Missbrauchsfälle annähernd gleich ist – trotz Fehlen eines Zölibats. In den Sportvereinen sind einer repräsentativen Untersuchung der Universität Ulm zufolge so viele Fälle von sexuellem Missbrauch wie in den beiden Konfessionen zusammen geschehen.“
(Vatican-Magazin, Heft 2/2023 S. 40)
Komisch das die Medien immer nur über Missbrauchs- Fälle und insbesondere auch Verdachtsfälle aus der katholischen Kirche berichten.
Warum wir nicht mal die Evangelische Kirche, der Islam oder die Sportvereine an den medialen Missbrauchs- Pranger gestellt – wobei die Täterzahlen gleich oder sogar noch viel höher sind!?