Partnerstädte unterstützen Trier – Großes Mitgefühl und Engagement nach der Flutkatastrophe

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Foto: Polizeihubschrauberstaffel Rheinland-Pfalz

TRIER. Die Nachricht der verheerenden Flutkatastrophe, die auch Trier-Ehrang stark getroffen hat, gingen um die ganze Welt und bereits nach ein paar Stunden meldeten sich die internationalen Partnerinnen und Partner Triers. Per Brief, E-Mail, als offizielles Anschreiben und als persönliche Nachricht erhielt die Stadt Trier einen Tag nach dem Hochwasser Unterstützungsanfragen und Worte der Anteilnahme.

Die Partnerstädte Triers – hierzu zählen Metz, Ascoli Piceno, Gloucester, Fort Worth, s’Hertogenbosch, Pula, Weimar, Nagaoka und Xiamen – sprachen Trier über die jeweiligen Stadtoberhäupter oder über die bürgerschaftlichen Vertreterinnen und Vertreter ihr Mitgefühl aus. Sie boten aber auch umgehend Unterstützung an und waren bereit Spenden zu organisieren.

Ein Beispiel der Hilfsangebote ist die Initiative der amerikanischen Partnerstadt. Trotz der großen Entfernung initiierten Vertreterinnen des Rotary Clubs in Fort Worth, bereits ein paar Stunden nachdem Trier vom Hochwasser getroffen wurde, eine Hilfsaktion. Der Trierer Rotary Club Trier-Porta nahm das Angebot umgehend an, denn dort hatte man bereits auch eine Spendenaktion für die Betroffenen in Trier-Ehrang ins Leben gerufen.

Gegenseitige Unterstützung im Not- und Krisenfall ist für die Partnerstädte Triers eine wichtige Errungenschaft des gemeinsamen Austauschs. Neben Projekten in allen Lebens- und Arbeitsbereichen der Trierer Bürgerschaft, zählt die Unterstützung in schlechten Zeiten ebenso zur partnerschaftlichen Arbeit, wie der tägliche Austausch und das Organisieren von Jubiläen, besonderen Programmen, Festen und Projekten. Die Solidarität endet nicht an Ländergrenzen und hat zum Beispiel auch während der Corona-Pandemie dazu beigetragen, dass die Partnerstädte sich gegenseitig mit fehlendem Material unterstützt haben (Metz und Xiamen) und sogar Patienten aufgenommen haben, als die Krankenhäuser belegt waren (Metz).

In einem Schreiben an die Partnerstädte Triers dankte OB Wolfram Leibe den Menschen und brachte zum Ausdruck, wie wichtig die internationalen Verbindungen auch in Krisenzeiten sind: „Ich danke Ihnen [den Bürgerinnen und Bürgern der Partnerstädte] im Namen aller betroffenen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Trier von ganzem Herzen für Ihre Anteilnahme und Ihre angebotene Hilfe und möchte auch noch einmal betonen, wie sehr ich die enge Freundschaft zwischen unseren Städten schätze.“

(Quelle: Stadt Trier (gut))

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