Verletzter Schüler auf Schulhofparty in Cochem: Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen ein

0
Foto: dpa-Archiv

KOBLENZ/COCHEM. Wie die Staatsanwaltschaft Koblenz mitteilt, hat sie das Ermittlungsverfahren zur Klärung des Geschehens am frühen Morgen des 05.12.2020 auf dem Schulgelände des Martin-von Cochem-Gymnasiums in Cochem und damit einhergehender möglicher Straftaten eingestellt.

Bei dem Vorfall wurde bei einer Party auf dem Schulgelände ein 17-Jähriger Schüler schwer verletzt.

Wie die Staatsanwaltschaft weiter mitteilt, konnte trotz der ausgesprochen zeit- und personalintensiv geführten polizeilichen und staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen in Verbindung mit den durchgeführten rechtsmedizinischen Untersuchungen nicht zweifelsfrei geklärt werden, ob die bei dem Jugendlichen festgestellten Kopfverletzungen auf eine äußere Gewalteinwirkung – etwa in Form eines Stoßes – oder auf ein Sturzgeschehen ohne Fremdbeteiligung zurückzuführen sind.

Ebenfalls nicht geklärt werden konnte die Identität der vor Ort erschienenen maskierten Täter, die auf der Party mehrere Schüsse aus einer Schreckschusswaffe abgegeben und sich in diesem Zusammenhang wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz strafbar gemacht haben sollen.

Laut Staatsanwaltschaft sind weitere erfolgversprechende Ermittlungsansätze derzeit nicht ersichtlich. Die Staatsanwaltschaft Koblenz möchte eine Wiederaufnahme der Ermittlungen prüfen, sobald neue Erkenntnisse zur „Aufhellung des Tatgeschehens“ vorliegen.

 

Vorheriger ArtikelZeugen melden Schreie: Polizei entdeckt Mann mit rätselhaften Verletzungen
Nächster ArtikelBistum Trier: Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs nimmt Arbeit auf

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.