Erste iPads des Sofortausstattungsprogramms gehen an Trierer Schulen

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Bürgermeisterin Elvira Garbes und Thomas Port (Amt für Schulen und Sport) präsentieren eines der fertig bestückten iPads, dessen Bildschirmoberfläche mit dem städtischen Corporate Design gestaltet wurde. Foto: Presseamt Trier

TRIER. Wie die Stadt Trier mitteilt, sind die 1.292 iPads aus dem Sofortausstattungsprogramm des Landes nach erheblichen Lieferverzögerungen Anfang dieser Woche in Trier eingetroffen und werden vor der Ausleihe an die Schüler maßgeschneidert für den Einsatz im (Digital)-Unterricht vorbereitet. Wegen der großen Menge an iPads der achten Generation (320 GB-Modell) nutzt das Team vom Amt für Schulen und Sport nicht nur seine Räume in der Hindenburgstraße, sondern auch freie Kapazitäten im Digital Hub-Gebäude im Trierer Westen. Die Geräte gehen an die Trierer Grundschulen sowie an die Berufsbildende Schule Gewerbe und Technik, die Kurfürst-Balduin-Realschule plus, die IGS, die Treverer-Schule und das Max Planck-Gymnasium.

Bürgermeisterin und Schuldezernentin Elvira Garbes informierte sich bei einem Ortstermin über das Projekt. Sie zeigte sich erleichtert, dass die im vergangenen Schulträgerausschuss von mehreren Fraktionen kritisierten Lieferverzögerungen der Geräte nun ausgestanden sind. Garbes würdigte a den großen Einsatz des Teams aus dem Amt für Schulen und Sport, das die neue zusätzliche Aufgabe neben den ohnehin anstehenden Digitalisierungsprojekten innerhalb kürzester Zeit bewältigt habe. Es wird dabei unterstützt von zwei Kollegen aus der Tuchfabrik und dem Theater. Christian Niegl arbeitet in dem Dreispartenhaus am Augustinerhof als Inspizient und ist zudem der dortige EDV-Beauftragte: „Ich freue ich, dass ich die Kollegen unterstützen und mein Fachwissen einbringen kann “, betont er.

Auf den iPads werden nach der Registrierung nicht nur Standard-Programme, wie der PDF-Reader und Lernsoftware zum Schreiben, Rechnen und für Fremdsprachen, installiert. Eine Software für das Mobile Device Management (MDM) stellt sicher, dass die EDV-Experten aus dem Rathaus dauerhaft Zugriff auf das iPad haben, die Daten verwalten und sich um den Support kümmern können. Somit ist mit der jetzt anlaufenden Abholung der Geräte durch die einzelnen Schulen, die wegen der Corona-Bestimmungen nur nach Terminvereinbarung möglich ist, das Projekt für das Amt für Schulen und Sport längst noch nicht abgeschlossen. Die Herrichtung der iPads läuft nach Einschätzung von Thomas Port vom Amt für Schulen und Sport etwas schneller als bei den 510 Laptops, die kürzlich schon für den Einsatz in den Schulen vorbereitet wurden. Seine Zwischenbilanz für die iPads fällt positiv aus: „Wir schaffen pro Tag 150 bis 200 Rechner und liegen bisher voll im Plan.“

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