10. Corona-Verordnung tritt in Kraft: Lockerungen geben Veranstaltern mehr Spielraum

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Foto: dpa-Archiv

Die zehnte Corona-Bekämpfungsverordnung für Rheinland-Pfalz tritt in Kraft – und bringt weitere Lockerungen für Menschen und Veranstaltungen im Land.

Judo-Sportler dürfen wieder trainieren, in der Kirche darf wieder gesungen werden und Konzertveranstalter können mehr Besucher in den Saal lassen: Heute ist in Rheinland-Pfalz die nächste Stufe der Lockerungen in Kraft getreten. Hier ein Überblick zu den wichtigsten Änderungen in der bereits zehnten Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Sie gilt bis Ende August.

VERANSTALTUNGEN: Wieder erlaubt sind Veranstaltungen im Freien mit höchstens 350 gleichzeitig anwesenden Menschen unter Beachtung der notwendigen Schutzmaßnahmen – bisher lag diese Höchstgrenze bei 250 Personen. In geschlossenen Räumen dürfen bis zu 150 Menschen gleichzeitig anwesend sein statt bislang nur 75. Dabei gilt unter anderem eine Pflicht zur Erfassung der Kontakte, aber am Sitzplatz gibt es keine Maskenpflicht.

«Je mehr gelockert und geöffnet wird, umso besser», sagte dazu eine Sprecherin der mainzplus Citymarketing. Der städtische Veranstalter hat sich mit neuen Formaten wie «Kulturgärten» im Freien an die Corona-Einschränkungen angepasst. «Das können wir jetzt weiter ausbauen, auch wenn wir von den bisherigen Möglichkeiten immer noch weit entfernt sind», sagte die Sprecherin. Bei der landeseigenen Kulturstiftung Villa Musica sagte Geschäftsführer Karl Böhmer, wegen des weiter geltenden Abstandsgebots sei es in den kleinen Aufführungsräumen in Mainz oder auf der Burg Trifels nicht möglich, mehr Publikum einzulassen. «Aber die Landesverordnung signalisiert eine gewisse Normalität und unterstreicht, dass es zulässig ist, auch in Paaren im Raum zu sitzen.»

PRIVATFEIERN: Familienfeste oder Hochzeiten sind wieder möglich, wenn der Personenkreis vorher festgelegt wird, höchstens 75 Gäste kommen und das Fest so organisiert wird, dass sich die Kontakte nachverfolgen lassen. Nach Möglichkeit sollen aber Abstandsregeln und Maskenpflicht eingehalten und feste Sitzplätze eingerichtet werden.

SPORT: In Gruppen von bis zu zehn Menschen sind Training und Wettkämpfe wieder zulässig; dies gilt auch für sogenannte Kontaktsportarten wie Judo. Abweichend davon gelten für die obersten drei Fußball-Ligen die Bestimmungen der Deutschen Fußball Liga (DFL).

GOTTESDIENSTE: Chor- und Gemeindegesang sind wieder erlaubt, sofern dabei ein doppelter Abstand von drei Metern eingehalten wird. Dies sollte aber nach Möglichkeit im Freien geschehen, heißt es in der Verordnung. Dies gilt auch für die Blasmusik, bei der ebenfalls «mit einem verstärkten Aerosolausstoß zu rechnen ist».

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7 KOMMENTARE

  1. Ja und man darf ohne Videoüberwachung auf die Toilette 🙂 Da dürfen wir uns aber freuen.

    Leute merkt ihr noch was? Dreyer & Konsorten rauben uns Lebenszeit und Lebensqualität im sowieso schon viel zu kurzen Sommer. Stattdessen wird die Angst vor Corona wieder geschürt, z.B. vor der angeblichen zweiten Welle. Dabei warten wir immer noch auf die erste Welle …..

  2. Das Lied der Helikopter Menschen wird weiter gesungen! Corona Corona das was Merkel und Billi Boy, am liebsten hören tuhen um ihr Imftoff den Leuten auf zu zwingen !

    • Jetzt, wo Sie es so direkt schreiben, merke ich es auch. Was haben wir doch für ein Glück, dass so erkennende, weitsichtige und ehrliche Politiker wie Donald Trump und Jair Bolsonaro die Weltverschwörung erkannt haben und nun mit aller Kraft versuchen, uns mit Blindheit geschlagene Menschen zu retten und zu schützen. Und ihre beiden starken Recken, Xavier Naidoo und Atilla Hildmann werden in Deutschland dafür sorgen, dass wir nicht durch Chemtrails geschädigt werden und die Alufolie weiterhin billig bleibt damit wir uns weiter Aluhüte basteln können

  3. Wieviele Verordnungen kommen noch, haben ja erst Halbzeit. Gebe dem Beobachter in allem recht. Vllt. erwachen aus dem Winterschlaf noch einige? Fr.Dreyer hat doch bis jetzt, nichts selbständig auf die Reihe gekriegt, z.b. Hahn, Nürburgring, TBA usw.

  4. Was sollen denn das für Lockerungen sein? Man muss lernen mit dem Zeug zu leben. Das kann ich auch im Supermarkt oder im Restaurant ohne diese dämliche Maske. Naja, was Solls, Österreich ist im Sommer auch schön. Wie lange soll das denn noch so gehen? Zehn Jahre, immer?

  5. Da du offenbar ein wenig Pech beim Denken hast, möchte ich dir gerne auf die Sprünge helfen:

    Das nennt man das Prävantions-Paradoxon:

    Weil man präventive Maßnahmen ergriffen hat, ist nix passiert. Und weil nix passiert ist, denken solche Evolutionsbremsen wie du, die Prävantion wäre nicht nötig gewesen.

    Aber hast schon Recht: mit dümmlichen Verschwörungstheorien lässt sich alles sehr viel leichter ertragen!

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