Trier wächst: Zuwanderung treibt Einwohnerzahl auf zweithöchsten Stand seit Jahrzehnten

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Blick auf die Trierer Simeonstraße; Foto: unsplash

Neue Zahlen zeigen: Trotz Geburtenrückgang boomt die Stadt – über 113.000 Einwohner

TRIER. Die Stadt Trier bleibt auf Wachstumskurs – und das vor allem dank internationaler Zuwanderung! Wie aus dem aktuellen Bevölkerungsbericht der Stadt Trier 2025 hervorgeht, lebten zum Jahresende 2025 insgesamt 113.577 Menschen in der ältesten Stadt Deutschlands. Das sind 980 Personen mehr als im Vorjahr – ein Plus von 0,9 Prozent. Damit erreicht Trier den zweithöchsten Einwohnerstand seit Beginn der Datenerfassung.

Zuwanderung als Wachstumsmotor: Ohne sie würde Trier schrumpfen

Besonders bemerkenswert: Das Wachstum wäre ohne Migration gar nicht möglich. Denn die Zahl der Todesfälle (1.113) überstieg erneut deutlich die Zahl der Geburten (846). Der sogenannte natürliche Saldo ist damit negativ.

Der entscheidende Faktor ist die Zuwanderung:
Mehr als 12.900 Menschen zogen 2025 nach Trier, während rund 11.600 die Stadt verließen. Unterm Strich ergibt das ein starkes Plus von 1.332 Personen – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vorjahr und sogar gegen den bundesweiten Trend.

Klar wird: Trier wächst – aber ausschließlich durch Zuzug.

Jeder Fünfte ist Ausländer – starke Zuwächse aus Ukraine und Indien

Ein zentraler Treiber dieser Entwicklung ist die internationale Migration. Inzwischen besitzen über 20 Prozent der Trierer Bevölkerung eine ausländische Staatsangehörigkeit.

Die größten Gruppen stammen aus:

  • Ukraine (rund 2.800 Personen)
  • Syrien (über 2.300)
  • Rumänien (über 1.100)

Besonders auffällig ist jedoch eine andere Entwicklung: Die Zahl indischer Staatsbürger ist explodiert – ein Plus von fast 1000 Prozent seit 2016! Grund: Viele kommen zum Studium nach Trier – und profitieren gleichzeitig vom Arbeitsmarkt im nahegelegenen Luxemburg.

Ukraine-Krieg spiegelt sich deutlich in Trier wider

Die Auswirkungen globaler Krisen sind in der Statistik klar sichtbar: Seit Beginn des Ukraine-Krieges ist die Zahl ukrainischer Staatsbürger in Trier massiv gestiegen – auf rund 2.803 Menschen.

Ein Großteil davon:

  • Frauen und Kinder
  • Menschen im erwerbsfähigen Alter

Stadtteile im Wandel: Kürenz boomt – Tarforst verliert Einwohner

Innerhalb der Stadt zeigen sich deutliche Verschiebungen:

Wachstum:

  • Kernscheid, Kürenz und Filsch (+3 %)
  • Besonders Kürenz profitiert von Zuzug – u.a. von Studierenden

Rückgang:

  • Tarforst (-3,7 %) – u.a. wegen Schließung eines Studentenwohnheims

Langfristig besonders auffällig: Filsch hat seine Einwohnerzahl in zehn Jahren mehr als verdoppelt!

Trier bleibt jung – aber der demografische Wandel ist spürbar

Mit einem Durchschnittsalter von 42,1 Jahren ist Trier weiterhin jünger als der Bundesdurchschnitt.

Doch gleichzeitig zeigen sich klare Trends:

  • Mehr ältere Menschen (Babyboomer erreichen Rentenalter)
  • Mehr Kinder im Verhältnis zur arbeitenden Bevölkerung
  • Steigende demografische Belastung

👉 Auf 100 Erwerbstätige kommen inzwischen 46 Personen, die entweder zu jung oder zu alt sind.

Single-Stadt Trier: Mehr als jeder Zweite lebt allein

Auch die Haushaltsstruktur verändert sich deutlich:

  • 55,4 % aller Haushalte sind Einpersonenhaushalte
  • Besonders stark wächst die Gruppe der über 60-Jährigen, die allein leben (+22,9 %)

👉 Trier wird nicht nur internationaler – sondern auch zunehmend eine Stadt der Singles.

Fazit: Trier wächst – aber anders als viele denken

Die Zahlen zeigen klar:

  • Trier wächst stabil
  • Aber nicht durch Geburten, sondern durch Zuwanderung
  • Die Stadt wird internationaler, vielfältiger und urbaner

Oder anders gesagt: Ohne Migration würde Trier längst schrumpfen.

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25 Kommentare

  1. Wow und darauf sollen wir jetzt stolz sein ? Sollte mal zum nachdenken anregen … Ich meine, die Probleme sind seit Jahren bekannt. Bestes Beispiel: Palastgarten!

    Des Weiteren ist es extrem demütigend wenn man tagtäglich, unter der Woche vormittags, die ganzen Ukrainer mit etlichen Tüten shoppen sieht, weil die Premium-Flüchtlinge mehr als genug Geld bekommen. Während andere täglich arbeiten um gerade so die Fixkosten zu decken…. traurig !!

    • kann ich nur bestätigen.
      Egal in welches Geschäft man geht – deutsch hört man kaum noch. Meistens russisch/ukrainisch oder arabisch. Gestern in der Stadt das gleiche. als wäre man nicht in Trier, sondern in einem anderen Land, weil um einen herum kaum noch deutsch zu hören ist. und am Palastgarten konnte ich mir das gleiche Bild abholen. Man sollte den Ort – leider – unbedingt meiden.

      • interessant: Sie werfen mit „Fakten“, treffen aber keinen einzigen. Dafür sitzen die Beleidigungen erstaunlich sicher.
        Wenn Sie sich schon auf Professor Bernd Raffelhüschen berufen, wäre ein tatsächliches Argument eine willkommene Abwechslung.
        Bis dahin bleibt Ihr Beitrag eher Kabarett als Diskussion.

  2. Die sollte man alle in Arbeit bringen oder heim schicken. Aber die super-Regierung will ja, dass alle die sowieso arbeiten, noch mehr arbeiten, damit die Faulenzer es noch besser haben, im für sie besten Deutschland aller Zeiten. Vielleicht sollten sich die, die noch arbeiten, auch zu denen im Palastgarten gesellen und auch die gute Zeit geniessen?

    • Was sollen denn diese widerwärtigen Pauschalurteile? Warum sind Sie so missgünstig??? Jahrelang haben Personen wie Sie auf Kosten dieser armen Menschen wie die Maden im Speck gelebt. Und das als Nachkommen der bösesten Personen die es jemals gegeben hat, nämlich der bösen Deutschen.

      Endlich schlägt das Pendel der Gerechtigkeit in die korrekte Richtung, der Zahltag für Personen wie Wolfgang, Siegfried und Heinrich ist gekommen. Es wird gerecht umverteilt, das ist beschlossene Sache. Das sehen Sie nicht nur in der materiellen – meiner Meinung nach gerechtfertigten – Umverteilung zugunsten der Benachteiligten. Auch in der Justiz sehen wir einiger Zeit nachvollziehbare Urteile, die auf die spezielle Gemütslage der Traumatisierten zeitgemäss reagiert.

      Worüber beklagen Sie sich nun? Es läuft in eine gute Richtung, die Entscheidungen darüber wurden von Menschen gefällt, die über mehr Weitsicht als irgendwelche Kleingeister verfügen. Endlich Gerechtigkeit, das missfällt natürlich diesen egoistischen kleingeistigen Deutschen. Wird aber natürlich nichts ändern.

      Ein wunderbares Beispiel. Bereits seit den 60ern können Menschen in der Türkei kostenlose medizinische Hilfe in Anspruch nehmen, wenn ein Verwandter in der BRD arbeitet. Das bleibt auch zukünftig so, während diese kleinlichen Deutschen darauf beharren, dass Ehepartner ohne eigene Beiträge mitversichert sein sollen. Zeigt das nicht diese grenzenlose Gier und mangelnde Emphatie dieser länger hier Lebenden??? Dabei ist dieses Gejammer völlig sinnlos, googlen Sie einfach nach dem Migrationspakt den die Kanzlerin Merkel virausschauend unterzeichnet hat.

    • Dann mach es doch! Genieße das Faulenzerleben und hör auf zu jammern. Was hält dich ab? Gilt auch für die anderen, die sich umgeben fühlen von Faulenzern. Das sind ja nicht nur die Ukrainer, sondern auch „die“ Ausländer, „die“ Bürgergeld-Empfänger und alle anderen, die den Wolfgangs auf der Tasche liegen, wie er glaubt. Dass die meisten sogenannten Ausländer hier arbeiten und zu seiner Rente beitragen, will ein Wolfgang natürlich nicht sehen oder gar wahrhaben. Dass die meisten Flüchtlinge gar nicht arbeiten DÜRFEN, weil man ihnen die Arbeitserlaubnis verwehrt oder ihre Abschlüsse nicht anerkennt, geht wohl auch über den Horizont eines Wolfgangs hinaus. Vermutlich interessiert es ihn auch gar nicht. für ihn zählt nur, dass er nichts zahlen muss, möglichst keine Steuern, keine Sozialabgaben usw. Aber all die andern, die sollen es für IHN tun. Denn er kommt ja immer zu kurz.
      Doch über die hohen Kosten für die Rüstung regen sich die Wolfgangs nicht auf. DA können gerne die Milliarden verpulvert werden. Für die Kriege ist immer Geld da. SChon gemerkt? Seltsam, da haltet ihr schön den Mund. Klar, da würde sich ja mit Mächtigen anlegen. Die Feiglinge hetzen immer nur über die, die noch ärmer dran sind als sie selbst. Schon gemerkt, dass die meisten Flüchtlinge aus gerade diesen Ländern kommen oder kamen, wo mit deutscher Unterstützung Krieg geführt wurde? Ist Euch Intelligenzbestien anscheinend noch nicht aufgefallen und wenn, dann ist es Euch egal.
      Bei der Flüchtlingswelle von 2015 kamen hauptsächlich Syrer und Afghanen, beides Länder, in denen mit deutscher Unterstützung und Milliarden Krieg geführt wurde. Im Moment sind es die Ukrainer, wo die Europäer spätestens seit Trumps Treffen mit Putin alles daran setzen, dass der Krieg fortgeführt wird. Da werden eben mal 90 Mrd aus dem Hut gezaubert, damit die Ukraine zwei Jahre weiter kämpfen kann. Wo kommen die wohl her, die 90 Mrd. Kann ich Euch sagen: Die kommen auch aus Eurem Geldbeutel. Und wisst IHr auch, wer die Zinsen und die Tilgung darauf bezahlen wird? Genau! Auch IHR! Hört man Euch da jammern? Aber wenn eine ärmere Sau als IHR etwas Geld vom Staat bekommt, dann geht die Welt unter.

      • Einseitige Denke. Das kommt bei armen Würstchen schon mal vor und das nehme ich auch nicht übel.
        @bintolerant: wo bleibt eigentlich das angekündigte Buch? Ich bin neugierig. Dann bitte die ISBN hier reinhauen, damit ich es mir vielleicht bestelle. Ich hoffe, dass ich nicht alleine damit bleibe.

        • Ich sende es Ihnen gerne via PDF, damit sie finanziell nicht noch mehr ausgeblutet werden.

          Dieses Otto klammert wichtige Fakten aus, die nicht in sein krudes Weltbild reinpassen. Nachstehend ein wichtiger Punkt.

          Zum Thema Kosten der Migration. Führend und kompetent beschäftigt sich der Professor Raffelhüschen mit dem Thema.

          https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/brisante-migrationsstudie-so-viel-kostet-uns-die-zuwanderung-86695788.bild.html

          Es geht also nicht um Peanuts. Die Frage ist nun: wurden die länger hier Lebenden gefragt ob sie das löhnen wollen? Oder konnten Sie unter Berücksichtigung der Forschungen von Professor Raffelhüschen gar darüber abstimmen ???

          Wie hat Benjamin Franklin die Demokratie charakterisiert ?

          “ Demokratie ist wenn zwei Wölfe und ein Schaf über das Abendessen diskutieren …“

          Ich sehe es wie diejenigen die diese Entscheidungen getroffen haben. Die Welt muss gerechter werden und speziell die Deutschen mit ihrer historischen Verantwortung müssen und werden zahlen. Und zwar für alle Probleme der Welt.

          Also Wolfgang. Nehmen wir folgendes Szenario.Es klingelt an Ihrer Tür und Sie öffnen. Dort stehen Uniformträger und teilen ihnen mit dass Sie über zuviel Wohnraum verfügen und deshalb einige Menschen aufnehmen müssen. Kam das schon mal im hiesigen Raum vor? Wie auch immer. Wie würden Sie reagieren?

          Ihr Persönlichkeitsprofil deutet darauf hin, dass Sie empört ablehnen und mit irgendwelchen Anwälten drohen würden. Also egoistisch und ohne Emphatie!

          Oder würden Sie die Menschen aufnehmen und ihnen Wohnraum und ihren Kühlschrank anbieten??? Das wäre doch ihre christliche Menschenpflicht.

          Die Antwort kann ich mir denken, insofern vergessen Sie Begriffe wie mein oder dein. So sieht es aus und akzeptieten Sie die neue Realität.

          • Die Zuwanderung kostet nicht nur 5.800.000.000.000,00 Euro, sondern die Migration macht aus Deutschland auch eine andere Nation. Denn eines sollte man sich vor Augen führen: Die Zugewanderten flüchten nicht vor Pflanzen und Landschaften, sondern vor den Zuständen, die sie und/oder ihre Vorfahren in ihren Herkunftsländern selbst (mit)verursacht haben.

  3. Die Mehrheit der Leute ist immer noch mit den herrschenden Verhältnissen einverstanden, gerade in Trier wo die meisten SPD gewählt haben. Das beinhaltet unkontrollierte illegale Masseneinwanderung ebenso wie Zen.sur unliebiger Kommentare und Einsatz von Chatbots a la Otto um Diskussionen zu steuern.

  4. So, so! Ihr also wisst ganz genau, dass ich ein Chatbot bin oder ein KI-Otto! Woher wollt IHR denn so etwas wissen? Lasst mich raten. Ihr vermutet es, und damit ist es für Euch schon Wirklichkeit. Unglaublich, wie viele Leute ihre eigenen Hirngespinste für die Wirklichkeit halten. Sie haben keine genaueren Informationen und wenn sie sie haben, interessieren sie nicht, wenn sie nicht das eigene Weltbild bestätigen. Wirklichkeit ist, was wir denken, und nur WIR. Alle anderen können uns gestohlen bleiben genau so wie die Wahrheit und die Wirklichkeit. Und weil sie die Wirklichkeit nicht wahrhaben wollen, verstehen sie die Welt immer weniger und wundern sich, dass die Welt andere Entwicklungen hervorbringt, als sie nach ihrer Meinung eigentlich sollte. Die Welt dreht sich nicht um EUCH! Die Welt dreht sich von Euch weg, und IHR bleibt auf der Strecke. Da nützt alles Jammern nix und auch nicht die Verherrlichung alter Zeiten. Die waren auch nicht so herrlich, wie hier einige glauben machen wollen. Aber wie gesagt: Die Welt zieht an Euch vorbei und lacht sich über Euch ewig Jammernden und ständig Zukurzgekommenen scheckig. Auch der Chatbot KI-Otto wünscht Euch gute Reise in die Bedeutungslosigkeit.

    • Dieses Otto würde ich nicht als Chatbot bezeichnen. Berücksichtigt einfach die vulgäre und aggressive Tonalität, das liegt weit unter dem Niveau jeder KI.

      Offensichtlich wurde das Otto durch jahrzehntelange Indoktrination via Schule, TV, etc. in eine Situation manövriert, in der essentielle Denkfunktionen ( früher nannte man es gesunden Menschenverstand) nicht mehr funktionieren. Eventuell kommt noch der Genuss diverser kostenloser Bratwürste hinzu, die ebenfalls keinen guten Einfluss auf die Funktionsweise des Hirns haben.

      Meiner kompetenten Einschätzung nach ein typisches verwirrtes Opfer von
      Indoktrination, dem man nicht böse sein sollte. Er stellt ein typisches Beispiel für einen Grossteil der Bewohner dieses Landes dar. Menschen die eine andere Meinung haben sind lt. Otto eben Jammerer und bedeutungslos. Damit hat er sogar recht, aber er fällt eben auch in diese Kategorie.

      In meinem kommenden Werk “ Jeder ist sich selbst der Nächste “ werden diese Mechanismen analysiert und den wachen Geistern werden vor allem Lösungsansätze angeboten. Also nicht nur Beschreibungen fataler Entwicklungen und Situationen, sondern Lösungen. Voraussetzung für das Verständnis ist allerdings eine neutrale Sichtweise auf die Geschehnisse der Welt ohne dubiose Moralvorstellungen.

      Also liebes Otto. Hadern Sie nicht mit ihren Mitmenschen, Jammerlappen, Bedeutungslosen oder mit sich selbst. Analysieren Sie die aktuellen Entwicklungen, denken Sie objektiv und gehen Sie gutgelaunt in die Zukunft. Diese wird wunderbar sein.

      • Schon interessant, wie manche hier so tun, als wäre Trier ohne Zuwanderung ein blühendes Paradies. Fakt ist: Ohne Zuzug würde die Stadt schrumpfen – Aber klar, Gefühle schlagen halt manchmal Fakten.

        • Lieber Peter,

          Sie schwadronieren hier über irgendwelche Fakten. Ihrem Posting ist zu entnehmen dass Sie mit dem Diskussionsverlauf nicht einverstanden sind und über alternative Fakten verfügen???

          Der Professor Raffelhüschen hat einige Fakten vorgelegt, sie leider nicht. Ihrem Posting ist lediglich zu entnehmen, dass Ihnen der Diskussionsverlauf nicht gefällt.

          Es gibt Menschen die einen Schrumpfungsprozess begrüssen. Was soll daran so schlimm sein?

          Faseln Sie also nicht rum und nutzen Sie den wertvollen Kommentatorenbereich für ihre angeblichen Fakten. Ihr Posting deutet inhaltlich darauf hin dass Sie damit intellektuell überfordert sind.

        • @Peter: was wäre denn so schlimm daran, würde die Stadt etwas schrumpfen? Vielleicht die Entspannung auf dem Wohnungsmarkt? Oder die Entspannung an den Kindergärten und Schulen? Vielleicht die Rückkehr zu einem anderen Stadtbild? Den ein oder anderen arabischen Kioskladen in der Fußgängerzone weniger? Oder vielleicht die Entlastung der Stadtkasse? Sicherere Wege und Parkanlagen? Ich kann mir ein schöneres Trier durchaus vorstellen – ganz ohne rot-grün-karierte Politik.

          • Die Fakten sind ziemlich eindeutig:
            Trier würde ohne Zuwanderung schrumpfen, weil mehr Menschen sterben als geboren werden.
            Heißt konkret: Weniger Zuzug = Überalterung, weniger Arbeitskräfte, weniger Steuereinnahmen – nicht „Entlastung“, sondern genau das Gegenteil.
            Und zum Wohnungsmarkt: In Deutschland steigen Preise vor allem in wachsenden Städten, weil dort Jobs und Nachfrage sind – Schrumpfung passiert eher dort, wo Perspektiven fehlen.
            Kurz gesagt:
            Ihr „schöneres Trier“ wäre vor allem älter, ärmer und wirtschaftlich schwächer.

  5. @bintolerant:
    ‚‘Also Wolfgang. Nehmen wir folgendes Szenario.Es klingelt an Ihrer Tür und Sie öffnen. Dort stehen Uniformträger und teilen ihnen mit dass Sie über zuviel Wohnraum verfügen und deshalb einige Menschen aufnehmen müssen. Kam das schon mal im hiesigen Raum vor? Wie auch immer. Wie würden Sie reagieren?‘

    Ja, da ist viel Vermutung richtig. Ich würde keine Anwalt bemühen. Ich verfüge über andere Mittel, Aber wenn es so sein sollte, dann würde ich denjenigen das Leben bei mir so gemütlich machen, dass die freiwillig das Weite suchen würden. Das würde ganz schnell gehen. Allerdings, da wo ich lebe, da will niemand von diesen Leuten hin. Keine Unterhaltung, nichts zum Rumlungern, alles ganz weit weg.
    Ich mische mich lediglich hier oft mit ein, weil ich mal eine ganze Zeit in der Nähe leben durfte, was nicht schlecht war. Jetzt geht es mir noch besser.

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