Sabotage-Verdacht im Hunsrück: Diesel fließt in Bach – Ausmaß weiter unklar

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Symbolbild

Wiebelsheim. Nach der mutmaßlich absichtlichen Beschädigung einer unterirdischen Diesel-Pipeline im Industriepark Wiebelsheim ist das volle Ausmaß der möglichen Umweltschäden weiterhin unklar. Zwei Tage nach dem Vorfall wollen sich nun Innenminister Michael Ebling und Umweltministerin Katrin Eder vor Ort ein Bild von der Lage machen.

Diesel lief offenbar über Bach ab

Nach Angaben des Umweltministeriums kann derzeit noch nicht beziffert werden, wie viel Dieselkraftstoff ausgetreten ist. Laut Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises floss der Kraftstoff bis zur Schließung des Lecks vor allem über einen nahegelegenen Bach ab.

Im Umfeld des Vorfalls kam es außerdem zu deutlichen Geruchsbelästigungen.

Polizei geht von absichtlicher Manipulation aus

Die beschädigte Pipeline war bereits am Mittwoch entdeckt worden. Nach aktuellem Ermittlungsstand geht die Polizei davon aus, dass Unbekannte die Leitung gezielt manipuliert haben, um Diesel abzupumpen.

Damit steht der Verdacht im Raum, dass der Vorfall nicht auf einen technischen Defekt, sondern auf gezielte Sabotage oder einen missglückten Diebstahlversuch zurückgeht.

Minister besuchen Schadensort

Für den Nachmittag haben Innenminister Michael Ebling (SPD) und Umweltministerin Katrin Eder (Grüne) ihren Besuch in Wiebelsheim angekündigt. Beide wollen sich nach Angaben des Umweltministeriums selbst ein Bild von den Schäden und den laufenden Maßnahmen machen.

Keine akute Gesundheitsgefahr

Nach Angaben der zuständigen Behörden bestand keine akute Gesundheitsgefahr für die Bevölkerung. Dennoch bleibt offen, welche Folgen der Diesel-Austritt für Boden, Gewässer und Umwelt haben könnte.

Die weiteren Untersuchungen laufen.

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