LUXEMBURG – Am 15. April 2026 beteiligte sich die Polizei Luxemburg mit einem 24-stündigen „Speedmarathon“ an den Bemühungen zur Senkung der Unfallzahlen.
Im gesamten Staatsgebiet wurden dabei fast 288 Messstellen eingerichtet. Ziel der Aktion war die konsequente Überwachung der geltenden Tempolimits. Die Auswertung zeigt eine hohe Frequenz an Verstößen: Mobile Geräte lösten 2.231 Mal aus, während stationäre Anlagen 406 Mal registrierten.
Konsequenzen für Verkehrssünder und Fahrverbote
Die rechtlichen Folgen für die betroffenen Fahrzeughalter sind erheblich. Die Beamten stellten 300 Bußgelder aus. Davon entfielen 166 Bescheide auf ein Verwarnungsgeld von 49 Euro. In 134 Fällen wurde ein Bußgeld von 145 Euro inklusive des Abzugs von zwei Punkten fällig.
Besonders gravierende Verstöße führten zum sofortigen Entzug von fünf Führerscheinen. Zusätzlich wurden zwei Fahrer wegen Alkoholisierung am Steuer aus dem Verkehr gezogen.
















