++ NEUE Corona-Beschlüsse: Altenheim, Gastro, Veranstaltungen – das gilt ab Montag in RLP ++

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Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz stellt auf dem digitalen Landesparteitag der SPD in Mainz den Koalitionsvertrag vor. Foto: Boris Roessler/dpa

MAINZ. Für Altenheime, Innengastronomie und Veranstaltungen in Innenräumen in Rheinland-Pfalz gilt von diesem Montag an bei einer Sieben-Tage-Inzidenz ab 35: Die Menschen müssen vollständig geimpft, von einer Corona-Infektion nachweislich genesen oder getestet sein. Mit dieser sogenannten 3G-Regel könnten auch die Hochschulen ins Wintersemester starten und wieder mehr Präsenzveranstaltungen anbieten, kündigte Landesimpfkoordinator Daniel Stich (SPD) am Donnerstag in Mainz an.

Geimpft, genesen oder getestet gilt auch für Pflegeheime, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Kultur- und Sportveranstaltungen, Feste und andere Veranstaltugnen sowie für Friseure, Kosmetik, Körperpflege – und Hotels. Wenn in einem Beherbergungsbetrieb ein Test notwendig ist, muss dieser bei Anreise und danach alle 72 Stunden vorgelegt werden.

Für Sport in Hallen oder Fitnessstudios gelten diese Regelungen unabhängig von der Inzidenz weiter. Trainer und Trainerinnen sind nicht mehr von der Testpflicht befreit.

Als Test werde auch ein mitgebrachter Selbsttest akzeptiert, der vor Ort gemacht wird, sagte Stich. Die Bürger-Tests sind vom 11. Oktober an nicht mehr kostenlos. Von der Testpflicht ausgenommen sind Kinder bis 13 Jahren sowie alle Schüler, weil diese ein eigenes Testkonzept in den Schulen haben.

Die neuen Regelungen gehen auf die Beschlüsse der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vom 10. August zurück und sollen angesichts steigender Inzidenzen in der vierten Welle der Pandemie sicher durch den Herbst und Winter führen. Sie werden in der 25. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes festgehalten, die bis einschließlich 11. September gilt.

Rheinland-Pfalz strebe danach weiterhin eine andere Systematik an, die sich nicht mehr allein an den Inzidenzen, sondern auch an anderen Kriterien wie der Belegung der Krankenhäuser orientiert, sagte Stich. Die Landesregierung hatte aber stets gesagt, sie wolle dabei keinen eigenen Weg gehen, sondern sich einer bundesweiten Regelung anschließen.

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