Aufsteigen in “bevorzugte” Gruppe: Rheinland-Pfalz ermöglicht frühere Impfung in Einzelfällen

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Spritze mit Corona-Impfstoff
Foto: dpa-Archiv

MAINZ. Rheinland-Pfalz hat ein Verfahren entwickelt, um Menschen aus bestimmten Gründen einen früheren Impftermin zu ermöglichen.

Die Landesregierung wolle ermöglichen, dass Betroffene im Einzelfall in eine Gruppe mit höherer Priorität eingeordnet werden könnten, teilte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) am Freitag mit. Als Beispiel nannte sie Menschen mit seltenen, schweren Vorerkrankungen in einer besonderen Versorgungs- oder Pflegesituation.

Die neue Regelung folgt einer Empfehlung der Ständigen Impfkommission. Die Einstufung in eine bevorzugte Gruppe ist nur auf Antrag möglich. Zunächst prüft das Gesundheitsministerium, dann gibt der Ethikbeirat zu den Corona-Schutzimpfungen in Rheinland-Pfalz eine Empfehlung ab. Die letzte Entscheidung liegt dann wieder beim Gesundheitsministerium.

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