„Impfstraßen stehen weitgehend leer“: Auch Dreyer fordert Impfgipfel – Druck von der SPD

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MAINZ. Auch die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) will einen Impfgipfel.

«Überall in Deutschland stehen Impfstraßen weitgehend leer, denn die zugesagten Impfstoffe werden nicht wie versprochen geliefert», sagte Dreyer am Mittwoch dem «Spiegel». Auf dem Gipfel sollten verbindliche Absprachen über die Lieferung der Corona-Impfstoffe getroffen werden. «Wir brauchen einen klaren und transparenten Impfstoffplan für die kommenden Monate», sagte Dreyer.

Auch Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hatte einen Impfgipfel von Bund, Ländern und Wirtschaftsvertretern gefordert – möglichst noch vor Ende kommender Woche, schrieb Woidke am Mittwoch an den Vorsitzenden der Ministerpräsidentenkonferenz, Berlins Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD). Die Verschiebung von Impfterminen sorgten für große Verunsicherung.

«Wir könnten viel mehr impfen, wenn wir mehr Dosen hätten», sagte Müller. «Wir benötigen daher dringend mehr Sicherheit, wann mit welchen Liefermengen zu rechnen ist. Auf einem gemeinsamen Impfgipfel auch mit Akteuren aus der Pharmabranche sollten wir gemeinsam klären, wie die Produktionskapazitäten erweitert werden können und wie zudem eine langfristige Impfstrategie aussehen kann. Ohne eine solide Planung verlieren wir zunehmend auch das Vertrauen der Bevölkerung.»

2 KOMMENTARE

  1. Das ganze Procedere besteht ja nicht seit gestern. Genauso, wie die Ausgabe der Berechtigungsscheine für die gewünschten FFP2 Masken, die man hätte einfacher und kostengünstiger abwickeln können, und die noch nicht einmal jeden Haushalt erreicht haben. Da schiebt der eine dem anderen die Schuld zu, schlechte Vorbereitung für die Mission „Corona“. Aber die Tendenz läuft ja Richtung September.

  2. Hintergrund des ganzen Impf-Chaos: Im Sommer 2020 galt die Firma „Curevac“ als der vielversprechendste Impfstoff-Hersteller. Sogar Donald Trump hatte angeblich versucht, Curevac bzw. deren Produktionskapazitäten aufzukaufen für die USA. Wer konnte, deckte sich mit Curevac-Aktien ein. Als Curevac dann entwicklungstechnisch von Firma Biontech überholt wurde und Biontech schon liefern konnte, erlitten gewisse Merkelianer Kursverluste ihrer Curevac-Aktien. Bemühungen zur Milderung der Kursverluste mündeten schlussendlich in der Anweisung Merkels an Spahn, die Koordination des Volksimpfens an die EU abzugeben. Dadurch erholte sich der Curevac-Kurs und die Merkelianer konnten ihre Curevac-Aktien endlich abstoßen.
    https://www.boerse.de/aktien/CureVac-Aktie/NL0015436031

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