Umzug nach Hessen? Offene Fragen bei den Bitburger Bären

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Bildquelle: Eishockey Bitburg

BITBURG. Ein Monat ist bereits vergangen seitdem das gefrorene Nass in der Eissporthalle Bitburg abgetaut wurde. Einige Entscheidungen zur kommenden Eishockey Saison sind getroffen, jedoch ist die „Ligafrage“ für die Eifel-Mosel Bären weiterhin offen.

In den warmen Sommermonaten tauschen die Eifel-Mosel Bären und auch der Eishockeynachwuchs ihre Schlittschuhe gegen Inline-Skates und trainieren auf kalten Beton anstelle des kalten Eises. Die Eissporthalle Bitburg machte dies bereits im vergangenen Jahr möglich und bietet den Bären auch in dieser Saison an, das Training trotz fehlender Kälte mit etwas anderen Bedingungen wahrzunehmen.

Interessierte Kinder sind recht herzlich dazu eingeladen montags ab 17:30 Uhr in der Eissporthalle Bitburg am Inlinehockey-Training teilzunehmen. Zusätzliches Athletiktraining wird die Nachwuchskräfte ebenso auf die kommende Eiszeit vorbereiten. Auch interessierte Erwachsene haben die Möglichkeit donnerstags ab 19:00 Uhr zu einem Probetraining vorbeizukommen.

Währendem die Meistermannschaft der Eishockey Rheinland-Pfalz Liga somit auf Rollen dem Puck hinterherjagt, ist die alles entscheidende Frage nach der Zukunft der Eifel-Mosel Bären weiterhin ungeklärt. Mit kommender Saison wird der neugegründete Eishockeyverband Nordrhein-Westfalen den landeseigenen, so wie den Spielbetrieb der Regionalliga West vom zuständigen LEV-NRW übernehmen. Eine Neustrukturierung der Ligen machte auch Vertretern der Eifel-Mosel Bären kleine Hoffnung auf eine mögliche Teilnahme in jenem Spielbetrieb. Seit heute ist jedoch klar, dass die Regionalliga West trotz den positiven Einigungen mit der Eissporthalle Bitburg in weiter Ferne bleibt.

Zwischen 32 und schätzungsweise 38 Spiele muss eine Regionalliga Mannschaft innerhalb eines halben Jahres absolvieren, was organisatorisch für die Eifel-Mosel Bären trotz positiver Einigungen mit der Eissporthalle Bitburg weiterhin zu ambitioniert bleibt. Selbst auf NRW-Landesebene, dem Pendant zur Rheinland-Pfalz und Hessenliga, stünden 28 Spiele an, so dass die Eifel-Mosel Bären entschieden haben in dieser Saison nicht am Ligenbetrieb des EHV-NRW teilzunehmen.

Währenddessen verkündete der Hessische Eissportverband stellvertretend für seine Mitgliedsvereine, dass den Eifel-Mosel Bären ein theoretischer Startplatz in der kommenden Hessenliga Saison gewährt worden sei. Somit würden durchaus interessante und leistungsähnliche Gegner auf die Bären warten, die mit zusätzlich bekannten Namen geschmückt sind. Nicht nur die 1b-Mannschaften der DEL2-Clubs der Frankfurt Löwen und Kassel Huskies kämen zu Gast, sondern unter anderem würde man auch gegen die Eintracht Frankfurt auflaufen.

Eine direkte Freigabe seitens des Rheinland-Pfälzischen Verbandes wurde jedoch noch nicht erteilt. Laut Bestimmungen unterliegt jene Freigabe der Notwendigkeit eine weitere Eishockeymannschaft des Bitburger Eissportvereins e.V. für den Ligabetrieb in Rheinland-Pfalz zu melden. In wie fern dies organisatorisch zu realisieren ist, bleibt abzuwarten auf welche Ligen-Einteilungen und -Spielmodi sich die jeweiligen Landesverbände einigen werden. Mit einer endgültigen Entscheidung ist erst in den kommenden Wochen zu rechnen.

Die diesjährige Mitgliederversammlung des Bitburger Eissportvereins e.V. sprach sich jedoch mehrheitlich dafür aus die Teilnahme an der Hessenliga zu realisieren, sofern dies im organisatorischen und finanziellen Rahmen des Vereins liegt. Des Weiteren wählte man Peter Engels zum 2. Vorsitzenden an die vereinsführende Seite von der 1. Vorsitzenden Irene Weber.

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