Eintracht Trier am Deutschen Eck – Rubeck: „Kampf auf Biegen und Brechen“

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Von links nach rechts: SVE-Vorstandsmitglied Roman Gottschalk, Geschäftsstellenleiter Carsten Beicht, Geschäftsführer Jens Schug und Geschäftsstellen-Praktikant Christopher Santos.

TRIER. Viertes Spiel, vierter Sieg in Serie? „Das wäre klasse, bedarf aber wieder einiger Anstrengungen“, weiß Peter Rubeck, Cheftrainer des SV Eintracht Trier 05, vor dem Derby am Ostersonntag (Stadion Oberwerth, 14 Uhr), bei der TuS Koblenz, die zwar zuletzt gegen den 1. FC Saarbrücken mit 0:1 verlor, im Vergleich mit dem Topteam aber gute Chancen besaß, um zumindest einen Punkt einzufahren.

„Es wird ähnlich wie beim 0:0 im Hinspiel ein Kampf auf Biegen und Brechen“, prophezeit Rubeck. Sein Team hat die Ausgangsposition dank der neun Punkte aus den letzten drei Spielen stark verbessert, hat als Tabellenelfter nun schon vier Zähler Vorsprung auf den fünftletzten FC Nöttingen, der den ersten möglichen Abstiegsplatz belegt. Die seit der Winterpause (wieder) von Petrik Sander trainierten Rhein-Mosel-Städter weisen zwar erst 16 Punkte auf und sind Drittletzter, haben aber noch zwei Partien nachzuholen – und könnten im günstigsten Fall – wenn kein Südwest-Vertreter aus der 3. Liga absteigt und sich die beiden vorderen Teams in den Play-Offs durchsetzen – auch als Tabellen-16. retten.


Peter Rubeck und der SVE setzen derweil darauf, nicht auf andere hoffen zu müssen, um den Klassenerhalt zu schaffen: „Ideal wäre es, wenn wir in Koblenz und danach gegen Mannheim weiter erfolgreich sind. Dann könnten wir unsere Planungen für die neue Regionalliga-Saison forcieren.“ Derzeit stehen sieben Akteure für die Saison 2015/16 unter Vertrag. Gespräche mit aktuellen Kaderrnitgliedern und potenziellen Neuzugängen hat der sportliche Leiter Heiner Semar bereits aufgenommen, einiges hängt aber von der weiteren Regionalliga-Zugehörigkeit ab.

Mit den jüngsten Vorstellungen seiner Schützlinge zeigt sich Coach Rubeck sehr zufrieden: „Am Dienstag gegen Nöttingen war das in der ersten Hälfte sehr stark. In der zweiten Hälfte hatten wir dann einige konditionelle Probleme, Nöttingen kam besser auf – auch, weil sie einen Tag mehr Ruhezeit hatten.“ Deshalb standen und stehen in den insgesamt drei Übungseinheiten zwischen den Spielen gegen Nöttingen und Koblenz denn auch einige regenerative Aspekte im Mittelpunkt.

Personell gab es bis zum Donnerstagabend grundsätzlich nichts Neues: Bruno Gomis, der am Mittwoch im Rheinlandligamatch in Mehring für die U23 in der Nachspielzeit einen Handelfmeter verwandelte und so den 1:1-Endstand sicher stellte, muss sich laut Rubeck nach ausgeheilter Verletzung und, weil er in jüngster Vergangenheit „nicht alles richtig gemacht“ hat, zunächst weiter über die „Zwote“ anbieten. Christoph Buchner (Adduktorenbeschwerden) musste zuletzt einmal mehr kürzer treten. Offen ist noch, ob Milorad Pekovic (Trainingsrückstand) wieder ins Aufgebot rückt. Kapitän Michael Dingels – gegen Nöttingen Torschütze zum 2:0 – klagt zwar über Bänderbeschwerden im Sprunggelenk, sollte aber nach Ansicht von Rubeck bis Sonntag wieder hergestellt sein.

Typen wie Kämpfer Dingels sind in einem solchen Derby ebenso von besonderer Bedeutung, wie die Fans. „Ich habe in einigen Gesprächen schon mitbekommen, wie wichtig unseren Anhängern ein solches Prestigeduell ist. Ich rechne fest damit, dass uns einige hundert Fans am Sonntag unterstützen – und bin optimistisch, dass wir nach dem Abpfiff etwas zu feiern haben“, so Rubeck abschließend. red/wir
[td_text_with_title custom_title=“Extra“] Carsten Beicht ist jetzt Geschäftsstellenleiter beim SVE
Seit dem vergangenen Sommer ist er bereits beim SV Eintracht Trier 05 engagiert, zum 1. April wurde Carsten Beicht nun die Position des Geschäftsstellenleiters übertragen.
„Hiermit wollen wir unsere Strukturen in der Organisation weiter festigen und optimieren“, betont Geschäftsführer Jens Schug, der hinzufügt: „Die Entscheidung ist eine Konsequenz seiner sehr guten Arbeit in dem zurück liegenden dreiviertel Jahr. Gerade seit Dezember als Nachfolger unseres langjährigen Mitarbeiters Holger Wincheringer hat er sich als als strategisch cleverer Mitarbeiter erwiesen, der in der Lage ist, zu jeder Zeit seine Fähigkeiten im Sinne des Vereins umzusetzen und entsprechend zu handeln.“

Der 26-jährige Beicht ist angehender Bachelor der Sportökonomie und hat Arbeitserfahrung in Führungspositionen bei der Bundeswehr. Darüber hinaus ist er Inhaber der „C-Lizenz Fußball“ und zertifizierter Konditions- und Fitnesstrainer. An der Seite von Geschäftsführer Schug und einigen neben- und ehrenamtlichen Mitarbeitern ist er ab sofort noch mehr verantwortlich fürs Ticketing, die Mitgliederverwaltung und weitere vereinsinterne, administrative Aufgaben.

„Bis jetzt habe ich eine äußerst interessante Zeit bei der Eintracht mitgestalten können. Viele Leute im Verein und dem Umfeld kenne ich jetzt, ein Netzwerk ist geknüpft. Das wird mir meine Arbeit als Geschäftsstellenleiter erleichtern“, bekennt Beicht, der sein Duales Studium auch für den Verein nutzen und Synergieeffekte erzielen will, wie etwa aktuell rund ums Thema „Sportmarketing“.

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