Acht neue Defibrillatoren für die Region: Sparkasse Trier und Hand aufs Herz e.V. stärken die Notfallversorgung

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Der neue Defibrillator an der Sparkasse in Trier-Ehrang ist einer von acht AEDs, die die Notfallversorgung in der Region stärken. Foto: Hand aufs Herz e. V. / Sparkasse Trier

TRIER – Bei einem Herzstillstand zählt jede Minute. Um die Versorgung im Notfall zu verbessern, hat die Sparkasse Trier gemeinsam mit dem Verein Hand aufs Herz Trier e.V. acht öffentlich zugängliche Defibrillatoren (AEDs) an zentralen Standorten installiert.

In Trier befinden sich die Defibrillatoren an den Regionalcentern Theodor-Heuss-Allee, Trier-Ehrang, Trier-Tarforst und am Viehmarkt. Im Landkreis Trier-Saarburg sind sie in Saarburg, Schweich, Konz und Hermeskeil installiert. Alle Geräte sind außen an den Gebäuden angebracht und damit jederzeit zugänglich.

Der Verein Hand aufs Herz Trier e.V. übernimmt die Installation und Wartung der AEDs. Die Sparkasse Trier finanziert das Projekt über Spendenmittel, stellt die Gebäudeflächen zur Verfügung und sorgt für die notwendige Stromversorgung. „Wir möchten dazu beitragen, dass im Notfall jede Sekunde genutzt werden kann“, sagt Dr. Peter Späth, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Trier. „Mit den neuen AEDs schaffen wir gemeinsam mit Hand aufs Herz e. V. einen echten Mehrwert für die Region.“

Ein Automatisierter Externer Defibrillator ist ein medizinisches Gerät, das im Falle eines Herzstillstands den Herzrhythmus selbstständig prüft. Wenn es medizinisch notwendig ist, gibt das Gerät einen Schock ab. Durch die automatisierte Bedienung kann auch ein Laie mit dem AED Leben retten. Ein Elektroschock innerhalb der ersten drei Minuten nach einem Herzstillstand erhöht die Überlebenschance erheblich.

Über Hand aufs Herz e.V. und das Projekt

Mit dem Projekt „Trier SCHOCKT“ verfolgt der Verein Hand aufs Herz Trier e.V. das Ziel, öffentlich zugängliche AEDs in der Region spendenbasiert zu finanzieren und diese in das Ersthelfersystem zu integrieren. Neben der Verbesserung der AED-Infrastruktur engagiert sich der Verein dafür, das Wissen über Wiederbelebung in Schulen und sozialen Einrichtungen zu fördern. Durch eine altersgerechte Vermittlung der Themen trägt der Verein dazu bei, dass immer mehr Menschen im Ernstfall beherzt eingreifen können.

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