++ Neue Details aus Prüm: Taser wurde eingesetzt, Polizistin schoss zurück ++

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Eine Polizistin wurde bei der Schussabgabe leicht verletzt.Kevin Schößler/dpa

PRÜM/TRIER. Nach dem Großeinsatz in Prüm vom 7. April liegen nun weitere vorläufige Ermittlungsergebnisse vor. Demnach kam es im Verlauf des Geschehens nicht nur zur Schussabgabe durch den Beschuldigten, sondern auch zu Schüssen aus der Dienstpistole der eingesetzten Polizeibeamtin. Der genaue Ablauf ist allerdings weiter nicht abschließend geklärt.

Ermittlungen zu Prüm-Einsatz laufen weiter

Wie Polizeipräsidium Trier und Staatsanwaltschaft Trier in einer gemeinsamen Mitteilung erklären, dauern die Ermittlungen zum Großeinsatz in Prüm weiterhin an. Inzwischen gebe es weitere vorläufige Erkenntnisse, eine abschließende Klärung des Tatgeschehens liege jedoch noch nicht vor.

Gerangel bei Kontrollmaßnahme

Nach den bisherigen Erkenntnissen soll es im Rahmen der Kontrollmaßnahme zunächst zu einem Gerangel zwischen dem Beschuldigten und einem eingesetzten Polizeibeamten gekommen sein. Hintergrund war demnach der Versuch, den Mann anzuhalten.

Auch Taser kam zum Einsatz

Aufgrund des geleisteten Widerstands sei im weiteren Verlauf auch ein Distanzelektroimpulsgerät, kurz DEIG, gegen den Beschuldigten eingesetzt worden.

Beschuldigter entreißt Dienstwaffe und schießt

Wie bereits bekannt war, soll der Beschuldigte dem Polizeibeamten im weiteren Verlauf die Dienstwaffe aus dem Holster gezogen und anschließend mehrere Schüsse abgegeben haben.

Polizeibeamtin schoss zurück – Tatverdächtiger blieb unverletzt

Neu ist nun die Information, dass in Erwiderung der Schüsse auch aus der Dienstpistole der eingesetzten Polizeibeamtin geschossen wurde. Der Beschuldigte wurde dabei nach den bisherigen Erkenntnissen jedoch nicht verletzt.

Viele Details weiter offen

Die Behörden betonen, dass die weiteren Einzelheiten zum genauen Ablauf weiterhin Gegenstand der laufenden Ermittlungen sind. Weitere Auskünfte sollen erst möglich sein, wenn sämtliche Beweise erhoben und ausgewertet wurden.

2 Kommentare

  1. Was eine tolle Polizei. Unfähig eine einzelne Person mit mehreren Beamten zu fixieren und lassen sich dann noch die Waffe klauen. Ist ja kein Einzelfall.
    Täter hat dann noch Zeit um um sich zu schießen (entreißen, durchladen, entsichern, schießen) und kann abhauen. Polizistin schießt zurück und trifft wie üblich bei der Polizei nichts. Täter war ja bestimmt keine 100 m weg. Entweder sind die mit Spielzeugpistolen wie wir früher an Fastnacht, rufen PENG PENG oder treffen nicht mal ein Scheunentor auf 5 m. Vor kurzem in Bitburg: Eine gesamte Polizeiwache ist unfähig, einen Randalierer zu stoppen und es muss das SEK gerufen werden.
    Was lernen die eigentlich in der Ausbildung ausser gendergerechten Strafzettel ausfüllen.
    Ein Armutszeugnis. Sollten mal bei unseren Nachbarn schauen wie man mit solchen Situationen umgehen. Man kann ja z. B. gerne in Frankreich versuchen, einem Polizisten die Waffe zu entreißen und auf die zu schießen, wenn die Kollegen dabei sind. Die haben das richtige Zielwasser getrunken.
    Denk ich an Deutschland in der Nacht ……… 😅😅😅😅😅😅😅😅

  2. Solche Artikel sollte man nicht veröffentlichen. Das spornt Verbrecher usw. nur an ihren Job weiter zu machen. Von unserer Polizei droht ja keine Gefahr. Die konzentriert sich lieber darauf tiefer gelegte Autos zu kontrollieren und Temposünder zu fotografieren. Oder die Uniformträger zelten auf der Autobahn. Das steigert die Sicherheit im Land.👍

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