11-Jährige auf Schultoilette missbraucht? 20-Jähriger Afghane in U-Haft – Polizei sucht Mittäter!

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Symbolbild

KOBLENZ. Der mutmaßliche Sexualübergriff auf eine elfjährige Schülerin an einer Koblenzer Schule sorgt weiter für Entsetzen. Ein 20-jähriger Tatverdächtiger sitzt in Untersuchungshaft, die Staatsanwaltschaft ermittelt zudem zu einem möglichen Mittäter. Die AfD-Fraktion spricht unter Berufung auf Medienberichten von einem afghanischen Tatverdächtigen – offiziell bestätigt haben die Behörden diese Angabe bislang nicht.

Mutmaßliches Sexualdelikt auf Schulgelände

Nach dem mutmaßlichen Sexualdelikt an einer Schule in Koblenz dauern die Ermittlungen an. Der Vorfall soll sich am 28. April auf dem Gelände einer Schule ereignet haben. Einige Tage später wurde die Tat angezeigt. Ein 20-jähriger Tatverdächtiger wurde einem Haftrichter vorgeführt und befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft. Er steht im Verdacht, an einer Elfjährigen sexuelle Handlungen vorgenommen zu haben.

Möglicher Mittäter im Fokus

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wird inzwischen auch wegen eines möglichen Mittäters ermittelt. Zum Schutz der Persönlichkeitsrechte machen die Behörden keine weiteren Angaben zum Opfer, zum Beschuldigten oder zu den genauen Örtlichkeiten.

Gegen den 20-Jährigen liegt zudem eine weitere Strafanzeige wegen eines mutmaßlichen Sexualdelikts vor. Außerdem war er in der Vergangenheit bereits zu einer Geldstrafe verurteilt worden, weil er eine Schreckschusspistole ohne waffenrechtliche Erlaubnis mit sich trug.

AfD spricht von afghanischem Tatverdächtigen

Die AfD-Fraktion Rheinland-Pfalz greift den Fall politisch scharf auf. Ihr bildungspolitischer Sprecher Joachim Paul spricht in einer Pressemitteilung von einem „20-jährigen afghanischen Tatverdächtigen“. Die Behörden selbst machen zur Herkunft des Beschuldigten bislang keine offiziellen Angaben.

Paul fordert in der Mitteilung eine „Migrationswende“ sowie mehr Sicherheit an bestimmten Schulen. Die AfD spricht in diesem Zusammenhang von der Gefahr, dass Schulen ohne politische Konsequenzen zunehmend zu „Gefahrenzonen“ würden.

Polizei warnt vor falschen Fahndungen

Die Polizei hatte bereits nach Bekanntwerden des Falls davor gewarnt, ungesicherte Meldungen, Namen oder Bilder in sozialen Netzwerken zu verbreiten. Hintergrund waren nicht autorisierte Fahndungsaufrufe, die teils keine tatsächlich tatverdächtigen Personen gezeigt haben sollen. Wer Bilder oder Namen real existierender Personen ohne Zustimmung veröffentlicht, kann sich strafbar machen.

Koblenz zeigt Anteilnahme

Der Fall löste in Koblenz und in sozialen Netzwerken große Anteilnahme aus. Eine Gruppe junger Menschen nahm am Deutschen Eck ein Video auf und richtete sich mit der Botschaft „Wir stehen hinter dir“ an das betroffene Mädchen. Zudem wurde ein Spendenaufruf für rechtlichen Beistand veröffentlicht.

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