Zum Warnstreik kommen Störungen im S-Bahn-Netz
Die Stadtwerke Trier riefen Fahrgäste auf, sich frühzeitig um Alternativen zum Bus zu kümmern und – wenn möglich – auf Fahrgemeinschaften, Homeoffice oder das Fahrrad zu setzen. Eingestellt war der Busverkehr am Montag auch in Pirmasens, hier verwiesen die Stadtwerke auf Regionalbusse, in und um Bad Kreuznach gab es Ausfälle, weil Beschäftigte der Kommunalverkehr Rhein-Nahe GmbH in einen Ausstand traten.
Pendler etwa von Mainz Richtung Frankfurt waren neben dem Warnstreik noch vom Bruch einer Schiene an der Station Konstablerwache im zentralen S-Bahn-Tunnel in Frankfurt mit Folgen für nahezu das gesamte S-Bahn-Netz des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) betroffen. Folge waren Umleitungen, Verspätungen und Ausfälle, wie die Deutsche Bahn und RMV mitteilten.
Kundgebung in Saarbrücken
ÖPNV-Beschäftigte aus Rheinland-Pfalz waren von Verdi zur Teilnahme an einer Kundgebung in Saarbrücken aufgerufen worden. Dort kamen am Mittag der Gewerkschaft zufolge insgesamt etwa 1.000 Menschen zusammen.
Mit dem Warnstreik will Verdi den Forderungen zum Tarifvertrag Nahverkehr (TV-N) Nachdruck verleihen. Verhandlungen werden in allen 16 Bundesländern meist mit den Kommunalen Arbeitgeberverbänden geführt werden. Es geht um deutlich bessere Arbeitsbedingungen. Dazu gehören nach Angaben des Verdi-Verhandlungsführers für Rheinland-Pfalz etwa höhere Zuschläge und ein verbessertes Urlaubsgeld. Die Gewerkschaft möchte außerdem erreichen, dass Wendezeiten künftig vollständig vergütet werden. Am Mittwoch (4. Februar) steht in Rheinland-Pfalz die dritte Verhandlungsrunde an.

















