31 Cannabis-Anbauvereinigungen in RLP genehmigt – Erntemenge noch unklar

In Rheinland-Pfalz sind bereits 31 Anbauvereinigungen für Cannabis genehmigt worden. Während die Clubs mit dem Anbau begonnen haben, bleibt die Höhe der Ernte bis zur Meldefrist im Januar 2026 unklar.

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Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

MAINZ. In Rheinland-Pfalz gibt es inzwischen 31 genehmigte Anbauvereinigungen für Cannabis. Das teilte das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Die Vereinigungen haben insgesamt etwa 10.600 Mitglieder.

Zu- und Abgänge müssen dem Landesamt nicht gemeldet werden. Von den 31 Clubs haben 26 mit dem Anbau von Cannabispflanzen begonnen. Eine Vereinigung startete bereits 2024, die anderen 25 in diesem Jahr. Das LSJV hat noch keine Informationen über die Höhe der Cannabisernte. Die Meldefrist endet am 31. Januar 2026.

Der Bund legte im Gesetz zur Teillegalisierung fest, dass Clubs ab dem 1. Juli 2024 eine Erlaubnis für den gemeinschaftlichen Anbau und die Weitergabe von Cannabis beantragen können. Das Verfahren ist aufwendig, da die Anbauvereinigungen zahlreiche Vorgaben erfüllen müssen.

Laut Landesamt gab es nur wenige Verstöße gegen die Meldepflichten. In einem Fall dokumentierte eine Vereinigung die Menge des vernichteten Cannabis nicht. (Quelle: dpa)

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