Saarland: Mehr Geld für Beamte und Richter

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Zahlreiche Banknoten von 10, 20 und 50 Euro liegen sortiert auf einem Tisch. Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dp

SAARBRÜCKEN – Die saarländische Landesregierung will die Bezüge von Beamten, Richtern und Versorgungsempfängern erhöhen.

Ein entsprechender Gesetzentwurf sieht vor, die Besoldungs- und Versorgungsbezüge bis 2028 in mehreren Schritten zu erhöhen, wie das Innenministerium in Saarbrücken mitteilte. Die saarländische Regierung hatte bereits im Februar mitgeteilt, dass sie die Tarifeinigung für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes «zeit- und inhaltsgleich» auf Beamtinnen und Beamten sowie Pensionäre und Versorgungsempfänger übertragen werde.

Rückwirkend zum 1. April 2026 sollen die Bezüge nach Angaben des Innenministeriums um 2,8 Prozent steigen, mindestens jedoch um 100 Euro. Zum 1. März 2027 ist eine weitere Erhöhung um 2,0 Prozent geplant, gefolgt von einem Plus von 1,0 Prozent zum 1. Januar 2028. Auch Anwärterinnen und Anwärter sollen zusätzliche Anpassungen erhalten.

Der saarländische Innenminister Reinhold Jost (SPD) sagte dazu: «Wir sorgen dafür, dass die BeschäftigBereits ab Juni 2026 sind Abschlagszahlungen vorgesehen, damit die Erhöhungen schnell wirksam werden können, wie es in der Mitteilung weiter hieß.ten unmittelbar partizipieren. Das ist fair und stärkt den öffentlichen Dienst nachhaltig.»

Das Gesamtvolumen der Maßnahmen beläuft sich den Angaben zufolge auf rund 206 Millionen Euro bis 2028. Die Landesregierung betonte, die Finanzierung sei gesichert und die Umsetzung könne ohne zusätzlichen Verwaltungsaufwand erfolgen.

«Die Politik erkennt den Handlungsdruck»

Die Regionsgeschäftsführerin des Deutschen Gewerkschaftsbundes Region Saar-Trier sieht den Schritt positiv. «Die Landesregierung hat mit der konkreten Ausgestaltung der Besoldungsanpassung ein wichtiges Signal gesetzt», sagte sie. «Dass Abschlagszahlungen frühzeitig erfolgen sollen, zeigt: Die Politik erkennt den Handlungsdruck.»

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