Trier: Polizei zieht 15 getunte Autos bei Großkontrolle aus dem Verkehr

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Nachträglich drangebastelter Sportluftfilter sorgte in Verbindung mit einer nicht zugelassenen Sportabgasanlage für einen erheblich lauteren "Sound"; Foto: Polizei Trier

TRIER. Am vergangenen Freitag, 5. September 2025,  führte die Polizeiinspektion Trier eine großangelegte Sonderkontrolle im Stadtgebiet durch. Ziel war es, sogenannte „Poser“ und Fahrzeuge mit illegalen Veränderungen ins Visier zu nehmen. Unterstützt wurde die Inspektion von Beamtinnen und Beamten verschiedener Dienststellen sowie der zentralen Bußgeldstelle Rheinland-Pfalz.

Zahlreiche Verstöße aufgedeckt

Die Bilanz der Kontrolle fällt deutlich aus:

  • 8 Strafverfahren wurden eingeleitet, unter anderem wegen Urkundenfälschung und Betrug.

  • 17 Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden verzeichnet.

  • In 15 Fällen erlosch die Betriebserlaubnis der kontrollierten Fahrzeuge.

Damit mussten die betroffenen Autos umgehend stillgelegt werden.

Polizei setzt Zeichen für Verkehrssicherheit

Die Trierer Polizei betonte, dass derartige Kontrollen regelmäßig durchgeführt werden, um Verkehrssicherheit zu gewährleisten und illegale Umbauten konsequent zu ahnden. Manipulationen an Fahrzeugen gefährdeten nicht nur die Fahrer selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer.

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6 Kommentare

  1. Wieder typisch deutsch. Hauptsache verbieten, verbieten, verbieten. Was sollen die jungen Leute denn mit ihrer Freizeit anstellen? Okay manchmal wird übertrieben und wenn die Karren nicht mehr sicher sind ist Schluss mit lustig. Aber im Grunde ist gegen Tuning nichts einzuwenden. Sieht meistens gut aus und wenn es die Polizei und die Spießer nervt finde ichs schon allein deshalb gut.

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