Trier – Saarbrücken: Tag der Arbeit – 14.500 Demonstranten auf der Straße

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Gerechten Lohn in der Pflege fordern diese Demonstranten bei der zentralen DGB-Kundgebung in Trier und richten sich an den rheinland-pfälzischen Noch-Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer (SPD). Foto: Harald Tittel/dpa

TRIER/SAARBRÜCKEN – Mehr Zulauf als im Vorjahr hat es in Rheinland-Pfalz und im Saarland bei den DGB-Demonstrationen zum Tag der Arbeit gegeben.

In beiden Bundesländern seien insgesamt rund 14.500 Menschen auf die Straße gegangen, teilte ein Sprecher des Deutschen Gewerkschaftsbundes mit. Das seien rund 1.000 Menschen mehr als 2025 gewesen. Landesweit habe es 17 Veranstaltungen gegeben.

Susanne Wingertszahn, Vorsitzende des DGB Rheinland-Pfalz/Saarland, forderte bei der Kundgebung in Trier, dass sichere Arbeitsplätze und gute Löhne Vorrang haben müssten. Foto: Harald Tittel/dpa

Auf der rheinland-pfälzischen Hauptkundgebung in Trier forderte die Vorsitzende des DGB Rheinland-Pfalz/Saarland, Susanne Wingertszahn, eine Investitionsoffensive für das Bundesland. Angesichts der Krisen und des wirtschaftlichen Wandels sei die Einrichtung eines Zukunftsfonds in Rheinland-Pfalz die richtige Antwort.

Kritik an Diskussionen zur Abschaffung des Acht-Stunden-Tags

Wingertszahn beklagte zudem zunehmende Angriffe auf Arbeitnehmerrechte und den Sozialstaat. Als Beispiele führte sie etwa Diskussionen zur Abschaffung von Feiertagen oder des Acht-Stunden-Tags an. Das sei «respektlos» und schaffe Unsicherheiten bei den Bürgern. Ebenfalls in Trier sprach der rheinland-pfälzische Noch-Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD).

Auch der rheinland-pfälzische Noch-Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) sprach bei der Demo in Trier. Foto: Harald Tittel/dpa

4.500 Demonstranten bei Saar-Kundgebung des DGB

Die zentrale Hauptkundgebung im Saarland fand mit 4.500 Teilnehmenden in Saarbrücken statt. Der saarländische DGB-Chef Timo Ahr kritisierte laut Mitteilung die aktuelle Diskussion über die mangelnde Arbeitsmoral der Deutschen. Kurzfristige Profitinteressen stünden im Vordergrund, während Arbeitsplätze abgebaut und Standorte verlagert würden, so Ahr.

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