Steigende Wasserstände und gemeldeter Dauerregen – Die Aktuelle Hochwasserlage!

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Eine Hochwasserschutzmauer wurde im Stadtteil Neuendorf aufgebaut.Thomas Frey/dpa

MAINZ. An den Flüssen in Rheinland-Pfalz werden in Folge von Niederschlägen wohl die Wasserstände steigen. Das teilte die Hochwasservorhersagezentrale am Landesamt für Umwelt in Mainz am Dienstag mit.

Im Einzelnen werden folgende Entwicklungen erwartet:

  • RHEIN

    Am Mittelrhein wird die Meldehöhe von 500 Zentimeter am Pegel Koblenz voraussichtlich in der Nacht zum Donnerstag überschritten.

  • MOSEL

    Teils ergiebiger Regen lässt wohl insbesondere in der Eifel und im Saarland die Wasserstände in der Mosel stark steigen. Am Pegel Perl sollte der Stand bis Mittwoch voraussichtlich in einen Bereich von 400 Zentimeter steigen. Am Pegel Trier wurde ein Anstieg in den Bereich eines zweijährlichen Hochwassers (795 Zentimeter) bis Donnerstag nicht ausgeschlossen. Am Pegel Cochem ist ein Anstieg in einen Bereich bis 700 Zentimeter am Mittwoch oder Donnerstag möglich.

  • SAAR

    Am Pegel Fremersdorf war am Mittwoch ein Anstieg bis 540 Zentimeter möglich, klar über einem zweijährlichen Hochwasser (458 Zentimeter).

  • SAUER
  • Am Pegel Bollendorf sollte die Meldehöhe von 350 Zentimeter vermutlich in der Nacht zu Mittwoch überschritten werden. Ein weiterer Anstieg bis 400 Zentimeter wurde nicht ausgeschlossen.
  • SIEG

    Am Pegel Weidenau wurde die Meldehöhe von 90 Zentimeter am Dienstag überschritten. Hier wurde mit einem vorläufigen Höchststand bis 150 Zentimeter am Abend gerechnet. Am Pegel Betzdorf wurde mit einem vorläufigen Höchststand bis 290 Zentimeter in der Nacht gerechnet. Hier galt das Erreichen eines zweijährlichen Hochwassers (300 Zentimeter) am Mittwoch oder in der Nacht zum Donnerstag als möglich.

  • NAHE

    Der vorläufige Höchststand am Pegel Oberstein wurde für die Nacht zum Mittwoch für einen Bereich bis 210 Zentimeter erwartet. Am Pegel Martinstein wurde am Mittwochmorgen mit einem vorläufigen Höchststand bis 340 Zentimeter gerechnet. Demnach liegen die Höchststände wohl unterhalb eines zweijährlichen Hochwassers.

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