Sterbefälle im Saarland: Das sind die häufigsten Todesursachen

Krebs, Herzinfarkt, Demenz: Das waren 2024 die häufigsten Todesursachen im Saarland. Die Zahl der Verstorbenen ist insgesamt leicht gesunken.

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Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa/Symbolbild

SAARBRÜCKEN. Krebs und Krankheiten des Kreislaufsystems wie Schlaganfälle und Herzinfarkte verursachen mehr als die Hälfte der Todesfälle im Saarland. Auch Demenz sei seit Jahren eine der häufigsten Todesursachen, teilte das Statistische Landesamt mit.

Die Statistik beruht auf den Angaben in Todesbescheinigungen von Ärzten. Insgesamt starben 2024 im Saarland demnach 14.521 Menschen mit Erstwohnsitz in dem Bundesland – etwa 40 weniger als im Jahr davor.

Alters- und geschlechtsspezifische Unterschiede

Die häufigsten Krebserkrankungen mit Todesfolge betreffen die Verdauungsorgane, die Atmungsorgane sowie Bronchien und Lungen. Sowohl bei Frauen als auch bei Männern waren 2024 laut der Statistik Erkrankungen der Herzkranzgefäße (ischämische Herzkrankheiten) die häufigste Todesursache, bei Männern gefolgt von bösartigen Neubildungen der Bronchien und der Lunge sowie dem akuten Herzinfarkt.

Bei Frauen waren nicht näher bezeichnete Demenz und die Sonstige Chronische Obstruktive Lungenkrankheit, eine Schädigung der Lunge und Verengung der Atemwege, der zweit- und dritthäufigste Grund. (Quelle: dpa)

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