Haftstrafen nach tödlichem Autorennen auf der Autobahn: 22-Jähriger aus Rheinland-Pfalz verurteilt

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Polizeiwagen
Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

KÖLN – Das Landgericht Köln hat am heutigen Tag ein wegweisendes Urteil nach dem tödlichen Verkehrsunfall im Dezember 2023 gesprochen. Zwei heute 22-jährige Männer, die zum Tatzeitpunkt als Nachwuchstalente im Profifußball galten, wurden wegen eines verbotenen Autorennens mit Todesfolge verurteilt.

Der 22-jährige Mann aus Rheinland-Pfalz, ein Oberliga-Fußballer, bekam fünf, der andere viereinhalb Jahre Haft nach dem Jugendstrafrecht.

Die Angeklagten waren auf der Autobahn zwischen Köln und Bonn mit Geschwindigkeiten jenseits der 200 km/h unterwegs, als sie den Pkw zweier Frauen rammten. Das Fahrzeug geriet sofort in Brand.

Richterliche Begründung und Strafmaß

Der Vorsitzende Richter betonte in seinem Urteil, dass es sich nicht um ein tragisches Unglück, sondern um ein Verbrechen handelte. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Männer den Tod anderer Verkehrsteilnehmer billigend in Kauf nahmen. Da die Angeklagten lediglich Geschwindigkeitsverstöße zugaben, aber den Renncharakter abstritten, wertete die Kammer dies als fehlendes Geständnis. Die Strafen von fünf und viereinhalb Jahren liegen deutlich über dem Plädoyer der Staatsanwaltschaft. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

2 Kommentare

  1. 5 und 4 1/2 Jahre für 2 tote unschuldige Frauen…🙄..das ist doch ein Witz..diese Verkehrs Rowdys müssten auf jeden Fall für viel länger in den Knast..und dann auch nicht nach kurzer Haft wieder bei „guter Führung“ auf die Gesellschaft losgelassen werden….

  2. Naja, wenn diese Nachwuchstalente wegen guter Führung nach kurzer Zeit wieder aus dem Knast entlassen werden, können sie ja ihre Karriere beim FC Bayern München starten………………als Vorbilder für unsere Jugend.

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