Interaktive Entdeckungsreise: Neue Medienstation für das Stadtmodell „Trier um 1800“

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Das historische Trier entdecken – dazu lädt eine neue Medienstation am Stadtmodell ein. Im Bild: Eine historische Fotografie des Kornmarktes. Foto: Stadtmuseum Simeonstift

TRIER. Es ist mit Abstand das größte und eines der beliebtesten Ausstellungsstücke im Stadtmuseum Simeonstift: Das circa 20 Quadratmeter große Stadtmodell „Trier um 1800“ von Albert Kiefer fasziniert seit den Siebzigerjahren Triererinnen und Trier, aber auch die Gäste der Stadt.

Im Rahmen einer Kooperation von Universität Trier, Stadtarchiv Trier und Stadtmuseum hat das Stadtmodell jetzt eine ergänzende interaktive Medienstation erhalten.

Über einen Touch-Bildschirm können 13 Gebäudegruppen und Plätze angesteuert werden, um vertiefende Informationen zu erhalten: Historische Fotografien aus dem 19. und 20. Jahrhundert, 3D-Animationen und Erklärungen geben einen umfassenden Kontext.

Hinterlegt sind rund 150 Fotografien aus den Sammlungen des Stadtarchivs Trier und des Klinikums Mutterhaus der Borromäerinnen. „Die digitale Vertiefungsebene ist eine wunderbare Möglichkeit, das Potential dieses Ausstellungsstücks auszuschöpfen“, erklärt Museumsdirektorin Dr. Elisabeth Dühr. „Wir holen damit eine jüngere Besuchergeneration bei ihrer gewohnten Mediennutzung ab, aber sicherlich werden Gäste aller Altersgruppen Freude an dieser Möglichkeit finden.“

Für die Texte und die Auswahl der Fotos zeichnet die Bauhistorikerin Dr. Marzena Kessler verantwortlich. In einer Führung am Internationalen Museumstag (Sonntag, 22. Mai) stellt sie die Medienstation um 16 Uhr vor, der Eintritt ist frei.

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