NAGASAKI. In der japanischen Stadt Nagasaki wurde am heutigen 9. August, der Opfer des US-Atombombenangriffs vor 77 Jahren gedacht. 70.000 Menschen wurden durch den Abwurf der Bombe „Fat Man“ am 9. August 1945 getötet, 75.000 verletzt. Bürgermeister Taue forderte die Abschaffung von Atomwaffen. Der Glaube, dass man sie zur Abschreckung besitzen könne, sei ein Hirngespinst.
Auch angesichts der derzeitigen weltpolitischen Situation, insbesondere dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine, appellierte der Bürgermeister zur Abschaffung aller Atomwaffen in der Welt.
Russlands Krieg gegen die Ukraine habe der Welt gezeigt, dass ein weiterer Atomangriff nicht nur eine Sorge, sondern „eine greifbare und gegenwärtige Krise“ sei. Die Abschaffung von Atomwaffen sei der einzige Weg, die Zukunft der Menschheit zu retten. Der Glaube, dass man Atomwaffen nicht zum tatsächlichen Einsatz, sondern zur Abschreckung besitzen könne, „ist ein Hirngespinst, nichts weiter als eine bloße Hoffnung“
















