Vorteile des Kleinkredits gegenüber dem Ratenkauf

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Wer im Internet auf Raten kaufen möchte, kann immer zwischen dem Ratenkauf und einem Kleinkredit wählen - doch welche Option hat mehr Vorteile? Bildquelle: @ Pickawood / Unsplash.com

Kleinkredit vs. Ratenkauf. Mit dieser Überlegung beschäftigen sich viele Verbraucher, wenn sie in Onlineshops einkaufen. Händler stellen die Option des Ratenkaufs mittlerweile fast ständig zur Verfügung – und sie hat natürlich ihre Vorteile. Doch auch ein Kleinkredit kann sich als sinnvoll und lukrativ erweisen. Aber warum punktet der Kleinkredit im Generellen? Dieser Artikel schaut sich das einmal an.

Bessere Vergleichsmöglichkeiten
Der Kleinkredit erzielt hier einen eindeutigen Punktgewinn. Bei allen Ratenkäufen hat der Kunde nur eine einzelne Option vor sich: die, die der Händler vorgibt. Vergleichsmöglichkeiten bestehen also kaum, vor allem, wenn das gewünschte Produkt anderswo nicht erhältlich oder deutlich teurer ist. Doch der Kleinkredit ist vergleichbar:

Vergleichsportale – es gibt dutzende Vergleichsportale für die Kreditaufnahme. Fast alle Portale inkludieren nun auch die Kleinkredite, die teils gar nur über Summen von 500,00 Euro gehen müssen.

Konditionsvielfalt – der Kleinkredit bietet die Chance, einen Kredit dort aufzunehmen, wo das Gesamtpaket stimmig ist und auf einen selbst passt. Laufzeiten und somit Ratenhöhen, Zusatzoptionen und natürlich die Zinsen lassen sich abstimmen.

Kostengünstiger – im direkten Vergleich zu Ratenzahlungen schneiden Kleinkredite hinsichtlich der Zinskosten nicht selten günstiger ab. Darüber hinaus können Interessenten nach der Auswahl des richtigen Angebots den Kleinkredit einfach online beantragen. Der Aufwand fällt also kaum höher aus als beim Ratenkauf, kann jedoch dabei helfen, den eigenen Geldbeutel zu entlasten.

Sicherlich lohnen sich Kleinkredite nicht in jedem Fall. Handelt es sich eher um Ausgaben unterhalb der 500-Euro-Schwelle, kann mitunter die Zahlpause eines Händlers besser sein. Auch hier kommen Zusatzkosten hinzu, doch kann der Kunde diese drei oder sechs Monate nutzen, um für sich das Geld auf die Seite zu legen.

Bessere Nebenleistungen
Selten kommen Ratenkäufe mit variablen Nebenleistungen. Der Grund ist sehr einfach, denn der Händler vergibt den Ratenkauf nicht selbst, sondern schließt für diese Fälle einen Vertrag mit einem Dienstleister ab. Sämtliche Ratenkäufe werden somit über einen Dritten abgeschlossen, der natürlich an diesen mitverdienen und wie mitbestimmen will. Nur wenige Händler übernehmen die Abwicklung im eigenen Haus. Immer, wenn ein Dritter mit im Boot sitzt, sind individuelle Absprachen oder Sonderleistungen natürlich schwierig zu realisieren. Daher geht der nächste Punktgewinn an den Kleinkredit:

Ein Ansprechpartner – der Kunde nimmt den Kredit bei einer Bank auf. Ob dies eine Onlinebank oder die Hausbank ist, ist dabei unerheblich. Jeder Kreditnehmer hat stets die Bank als Vertragspartner und muss nicht über Dritte Konditionen erfragen oder verhandeln.

Variabler Kredit – selbst bereits vorgefertigte Kreditangebote bieten meist einen gewissen Handlungsspielraum. Wer beispielsweise 2.000 Euro aufnehmen möchte, der kann die Laufzeit durchaus für sich variieren. Ist dies vom Kreditanbieter nicht vorgesehen, stehen Kreditnehmer gleich hunderte weitere Kreditangebote der Konkurrenz zur Verfügung – und viele von diesen sind variabel.

Zinskosten – natürlich sind sie bei einem echten Kredit geringer als bei Ratenkäufen. Mitunter werden über die Zinsen des Händlers nämlich die Kosten des Drittanbieters finanziert. Diese entfallen bei Kleinkrediten, denn hier spielt eher die finanzielle Situation des Kreditnehmers eine Rolle.

Sondertilgungen – moderne Kredite bieten nicht nur kostenlose Sondertilgungen, viele von ihnen lassen sich auch vollständig kostenlos vorzeitig tilgen. Diesbezüglich müssen Kunden allerdings in den Vertrag schauen, denn die vorzeitige Ablöse ist nicht überall kostenlos. Eine Ratenzahlung lässt sich selten vorzeitig beenden, da der Arbeits- und Verwaltungsaufwand zu hoch ist.

Hin und wieder ist es für Verbraucher einfacher, einen Ratenkredit zu erhalten, anstelle den Ratenkauf in Anspruch nehmen zu können. Während die Kreditvergabe die Person des Verbrauchers in den Mittelpunkt stellt und anhand dessen Auskünften und Einkommen ein Kreditangebot unterbreitet wird, werden Ratenkäufe nach relativ strikten Vorgaben geregelt. Ein Beispiel: Vereinbart der Händler mit dem Drittanbieter, dass kein Ratenkauf genehmigt wird, wenn das monatliche Einkommen unter Zahl X liegt, so geht der Ratenkauf nicht durch.

Weitere Pluspunkte des Kleinkredits
Bislang spielten sich die Vorteile rein im finanziellen und individuellen Bereich ab. Dabei hat der Kleinkredit noch wesentlich mehr zu bieten, was allerdings erst auf den nächsten Blick deutlich wird: Der Kunde ist ungebunden.

Freie Anbieterwahl – diese besteht bei der Wahl der Bank, aber auch bei der Wahl des Händlers. Hat der Kunde das Geld des Kredits auf dem Konto, so kann er den Händler wesentlich freier auswählen und wirklich das beste Angebot wählen.

Sparmöglichkeiten – der Einkauf kann nun in bar, also per Sofortüberweisung bezahlt werden. Gerade bei größeren Einkäufen gibt es mitunter Rabatte, wenn eine Summe überschritten und der Betrag direkt überwiesen wird.

Mehr Übersicht – ein Kleinkredit bedeutet, dass eine einzelne Rate gezahlt wird. Einem Ratenkauf folgen hingegen oft weitere bei anderen Händlern, sodass der Überblick über die Ratenverpflichtungen und die Gesamtkosten schnell verloren geht.

Nicht zuletzt wirkt es manchmal so, als würden Bonitätsauskunftsdateien die häufige Nutzung von Ratenkäufen eher negativ bewerten. Dies trifft besonders zu, wenn die Ratenkäufe innerhalb eines relativ kurzen Zeitraums geschehen. Ein bewilligter Kredit – egal in welcher Höhe – bewirkt das Gegenteil: Jeder Kredit wird von den Dateien als positives Merkmal gewertet, weil eben der Kreditgeber bereit war, dieser Person Geld zu geben.

Wer gerne einen Einkauf finanzieren möchte, sollte sich dabei immer alle Optionen anschauen. Bildquelle: @ Christian Dubovan / Unsplash.com

Fazit – den Kleinkredit ins Auge fassen
Sicherlich war es vor 25 Jahren so, dass ein Kleinkredit frühestens bei einer Summe von 2.500 Euro anfing. Je nach Bank war die niedrigste Kreditsumme noch einmal höher. Das hat sich glücklicherweise geändert. Gerade im Internet lassen sich zahlreiche günstige Angebote von echten Kleinkrediten finden, die bei 1.000 Euro beginnen und teils noch darunter liegen. Somit haben Verbraucher gute Vergleichsmöglichkeiten und können ihre dringenden Einkäufe nun kostengünstig über einen Kleinkredit anstelle des Ratenkaufs tätigen. Kleinkredite sind im Vergleich fast immer günstiger, zudem bieten sie eine höhere Sicherheit, da der Überblick über die Verpflichtungen nicht verloren geht.

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