In den Kopf geschossen und Leiche verbrannt: Prozess gegen Frauenmörder beginnt

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Foto: dpa/Symbolbild

KÖLN. Ende 2020 finden Spaziergänger auf einem Waldweg nahe Koblenz eine verbrannte Frauenleiche. Eine Spur führt die Polizei schließlich zum Freund der Frau nach Köln. Gegen ihn beginnt nun der Prozess wegen heimtückischen Mordes.

Wegen Mordes an seiner Geliebten steht von heute an ein 35-jähriger Mann vor dem Kölner Landgericht. Die Staatsanwaltschaft legt dem Angeklagten zur Last, die Frau im Dezember 2020 durch zwei Schüsse in den Kopf getötet zu haben. Die Anklage lautet auf heimtückischen Mord.

Demnach soll der Türke die 31-Jährige in Köln durch die geöffnete Beifahrertür ihres Autos erschossen haben, als diese nicht mit einem Angriff rechnete. Einen Tag später soll der Angeklagte die Leiche mit dem Auto des Opfers ins rheinland-pfälzische Ochtendung gebracht und sie dort in einem Wald verbrannt haben. Den Wagen der Frau stellte die Polizei später in Köln sicher. Welches Motiv der Mann für die Tat gehabt haben könnte, ist bislang nicht abschließend geklärt.

Für den Prozess sind 14 Verhandlungstage bis Mitte November vorgesehen. (dpa)

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