TRIER. Seit Montag, 9. August, sind die neuen „Ampel-Blitzer“ in Trier „scharf“ geschaltet und der Messbetrieb wurde aufgenommen. An den Kreuzungen Wasserweg/Schöndorfer Straße, Martinsufer/Ausoniusstraße und Kaiserstraße/Hindenburgstraße, werden durch die „Säulen“ festgestellte Rotlichtverstöße mit den entsprechenden Bußgeldern sanktioniert – und das lohnt sich.
Auf Lokalo.de Nachfrage bei der Stadt Trier, teilt Sprecher Ernst Mettlach mit, dass alleine im Zeitraum der ersten Woche, 9. bis 16. August, Bußgelder im Wert von 11.000 Euro erhoben wurden. Demnach gab es in genannter Zeitspanne, 80 Rotlichtverstöße, davon 14 die zu einem Fahrverbot führen können. Auffällig: Die höchste Anzahl an Verstößen gab es an der Kreuzung Martinsufer/Katharinenufer.
Die Gesamtkosten der insgesamt sechs Messsäulen, kosten laut Stadtratsvorlage vom Dezember vergangenen Jahres 240 000 Euro.

















Das wundert mich nicht, am Martinsufer konnte man jeden Tag erleben dass bei Rot noch über die Ampel gefahren wurde.
Ich denke solche Messungen dienen ausschließlich der Entschärfung von Unfallschwerpunkten. Es wird doch immer propagiert, dass höhere Kosten den Einnahmen gegenüber stünden. Oder haben wir es hier tatsächlich mit der äußerst seltenen Abzocke zu tun?